Verdacht Gewaltverbrechen
Zwei Leichen in Pischelsdorf am Kulm gefunden
- (Symbolbild) Am Donnerstagmorgen wurde die Polizei aufgrund eines Leichenfunds gerufen. Ein Gewaltverbrechen ist anzunehmen.
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Das Landeskriminalamt Steiermark ermittelt im Falle eines Leichenfunds in Pischelsdorf am Kulm im Bezirk Weiz. Am Donnerstagmorgen wurden im Bereich eines landwirtschaftlichen Anwesens zwei Leichen aufgefunden. Ein Gewaltverbrechen ist anzunehmen und die Ermittlungen laufen, wie die Polizei bestätigt.
PISCHELSDORF AM KULM. Gegen 7.30 Uhr verständigte der 53-jährige Hausbesitzer eines bäuerlichen Anwesens in Pischelsdorf am Kulm im Bezirk Weiz die Polizei und meldete einen Leichenfund. Mordermittlerinnen und Mordermittler des Landeskriminalamts (LKA) Steiermark haben die Ermittlungen aufgenommen. Ein Gewaltverbrechen ist anzunehmen.
- (Symbolfoto) Mordermittler des Landeskriminalamts (LKA) Steiermark haben die Ermittlungen aufgenommen.
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Bruder und Schwester tot aufgefunden
Der Hausbesitzer war in Begleitung weiterer Helferinnen und Helfer in den frühen Morgenstunden beim bäuerlichen Anwesen erschienen, um Reparaturarbeiten am Dach des Wirtschaftsgebäudes vorzunehmen. Im Wirtschaftsgebäude machte er schließlich einen schockierenden Fund: die Leiche eines 81-jährigen Pensionisten.
Der 53-jährige Hausbesitzer begab sich auf Nachschau ins Wohnhaus, welches der 81-jährige Pensionist mit seiner 77-jährigen Schwester bewohnte. Der Hausbesitzer fand die Frau im Schlafzimmer leblos liegend. Die 77-Jährige wies Anzeichen einer Gewalteinwirkung auf, woraufhin der Hausbesitzer umgehend die Polizei informierte. Beamtinnen und Beamte der örtlichen Polizeistreife führten in der Folge Ersterhebungen am Tatort durch, wobei Hinweise auf ein Gewaltverbrechen ermittelt werden konnten.
- Beamtinnen und Beamte der örtlichen Polizeistreife führten in der Folge Ersterhebungen am Tatort durch, wobei Hinweise auf ein Gewaltverbrechen ermittelt werden konnten.
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Ermittlungen aufgenommen
Die Mordermittlerinnen und Mordermittler des Landeskriminalamts Steiermark haben die Ermittlungen aufgrund der Ergebnisse der Ersterhebung aufgenommen, während Tatortbeamtinnen und Tatortbeamten eine Spurensicherung durchführten. Der Spurenlage und den ersten Erkenntnissen zufolge, dürfte der 81-Jährige seine im selben Haushalt lebende Schwester im Schlaf getötet und sich im Anschluss selbst das Leben genommen haben.
Bislang konnte noch kein Motiv für die Tat erhoben werden. Dies bleibt Gegenstand andauernder Ermittlungen. Die Staatsanwaltschaft Graz ordnete zudem die Sicherstellung der zwei Leichen sowie deren Obduktion an. Die kriminalistischen Ermittlungen im Umfeld des eher zurückgezogen lebenden Geschwister weiter.
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