Mobilitätsgeschichte
Puch ist mein Club

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Die Praxis des Kontrastes: der Schrauber in seiner Werkstatt (Südsteiermark) und der Schreiber in seinem Büro (Oststeiermark). Zwei völlig unterschiedliche Charaktere ziehen an einem Strang. Jetzt haben wir aber gerade die zweite Woche Lockdown. Landesweit. Also strikt Teleworking, Auswärtstermine sind schwierig. Worum geht es?

Das Klassikermagazin war vor Jahren ein kommerzielles Produkt und ist gestrandet: alter Herausgeber. Nun soll es als Liebhaberprojekt wieder auf den Markt: neuer Herausgeber. Weshalb? Das Thema Puch hat Gewicht und Tiefe. Es hat spezielle Prominenz in jenen 200 Jahren permanenter technischer Revolution, die uns aktuell in einen verwirrenden Umbruch führen.

Nun diese Corona-Pandemie, deshalb der Lockdown. Die Verbreitung des Virus muß radikal eingedämmt werden, damit die Profis nicht mit infizierten Leuten überlastet werden. Aber zugleich muß das Leben weitergehen und wir werden unsere Projekte nicht in die Tonne treten.

Das schmeißt einem zwar manche Abläufe durcheinander, aber die Sache kommt dennoch voran. (Das Magazin hätte heute, am 25.3.2020, erscheinen sollen, es dauert noch ein paar Tage.) Wie ist das nun mit dem Profit? Der ergibt sich, wenn man die Ausgaben von den Einnahmen abzieht. Was dann bleibt, bringt manchen Leuten einen zweiten Porsche ein und anderen gerade die Butter aufs Brot.

In der Szene der Sammler, die selber schrauben, habe ich noch keinen getroffen, der für sein Geld einen Kübel zum heimtragen braucht. Die gesamte Arbeitszeit an der ersten neuen Magazin-Ausgabe kann gar nicht bezahlt werden. Weshalb macht das dann jemand?

Weil die Enthusiasten wissen, was manche Blitzgneißer und Propheten nie herausfinden: Cash ist nur eine von mehreren Währungen, in denen man für seine Mühen bezahlt werden kann. Sichtbarkeit, Respekt, eine sinnvolle Art seine Zeit zu verbringen, es gibt eine Reihe anderer Währungen, in denen man auch entlohnt wird. Wir kombinieren in diesem Projekt verschiedene Währungen. Das neue Puch Club Magazin erscheint in Kürze…

+) https://club-magazin.at/

Autor:

martin krusche aus Weiz

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