Donaustadt
85-m Hochhaus-Projekt für Kagran geplant

Ehem. Gemeinderatsabgeordneter Christoph Chorherr, Bezirksvorsteher der Donaustadt Ernst Nevrivy, Sozialbau-Generaldirektor Josef Ostermayer (v.l.n.r.).
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  • Ehem. Gemeinderatsabgeordneter Christoph Chorherr, Bezirksvorsteher der Donaustadt Ernst Nevrivy, Sozialbau-Generaldirektor Josef Ostermayer (v.l.n.r.).
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Abschlusspressekonferenz am letzten Tag von Chorherr als Abgeordneter mit Überraschungs-Projekt.

Bei der Pressekonferenz von Christoph Chorherr am letzten Tag als Abgeordneter zum Gemeinderat, präsentierte dieser als Abschiedsgeschenk ein überraschendes “Lido”-Projekt (“Links der Donau”). Kagran soll laut Chorherr künftig das Lido-Stadtzentrum werden. Neben den vielen Einkaufsmöglichkeiten, den Schulen, den Wohnungen und der Unterhaltung brauche es für ein Stadtzentrum noch eine Erweiterung des kulturellen Angebots.

Hochhaus-Projekt “Iconic Library”

Direkt vor dem Donau-Zentrum soll eine „Iconic Library“, eine Bibliothek in einem Hochhaus mit herausragender Architektur, errichtet werden. Die Bibliothek soll im Sockel des Gebäudes Raum finden, darüber sollen gemischte Nutzungen mit einem Schwerpunkt auf Wohnen entstehen.

Dafür wurde, wie angeordnet unter klarem blauen Himmel, an der Ecke Wagramer Straße und Donaustadtstraße, die Vision des in Ruhe stand gehenden 58-jährigen Planungssprechers präsentiert. Eine Bibliothek in schätzungsweise 85 Metern Höhe. Etliche Details des geplanten Baus, wie etwa der Baustart, stehen noch aus. Doch zur heutigen Vorführung stellte Chorherr dennoch zur Vorverköstigung des Ausblicks eigens einen Kran zur Verfügung.

Chorherr hatte zu seinen Amtszeiten oft eine Vorliebe für Hochhau-Projekte, wie etwa das 160 Meter hohe Bauprojekt “Danube Flats” an der Kagraner Reichsbrücke, Österreichs höchstem Wohnturm. Der Sohn des inzwischen verstorbenen ehemaligen “Presse“-Chefredakteurs Thomas Chorherr, war ab 1991 in der Politik aktiv als erster nicht amtsführender Stadtrat der Grünen.

Ein Blick bis zum Stephansdom

Grundeigentümer ist das Donauzentrum (Unibail-Rodamco), welche in Kooperation mit dem Bauträger Sozialbau dieses Projekt realisieren will. Neben der Bibliothek sollen in dem Hochhaus laut Sozialbau-Generaldirektor Josef Ostermayer auch “freifinanzierte Wohnungen" entstehen, jedoch keine Sozialwohnungen. „Es gibt keine schönere städtebauliche Vorstellung, als der Blick aus einem Fenster einer Bibliothek im neuen Stadtzentrum, von dem aus man entlang der Wagramerstrasse den Stephansdom sieht. Oder umgekehrt: Man fährt aus der City ins neue Stadtzentrum und sieht ein herausragendes Haus, eine städtische Bibliothek,“ schwärmte Chorherr bei seiner Abschlussrede.

Zur Realisierung soll laut den Grünen noch in diesem Jahr ein Architekturwettbewerb ausgeschrieben werden. Das Kunstwerk, das jetzt an der Stelle steht, "Sonnenstrahl" von Klaus Rinke, soll dem Neubau weichen. Chorherr selbst will künftig eine Bio-Bäckerei am Nordbahnhof betreiben.

Autor:

Nada Andjelic aus Wien

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