Heldenplatz & Ringstraße
Rund 1.000 Teilnehmer bei FPÖ-Demo in Wien
- Rund 1.000 Personen demonstrierten am ersten Einkaufssamstag in der Wiener Innenstadt.
- Foto: ALEX HALADA / APA / picturedesk.com
- hochgeladen von Barbara Schuster
Wie zu erwarten, kam es am Samstag zu Ausschreitungen in der Wiener Innenstadt. Eine Standkundgebung am Heldenplatz verlief zunächst friedlich, bis die Teilnehmenden für Blockaden am Ring sorgten. Grund für die Demos war der Unmut, dass FPÖ-Chef Herbert Kickl nicht mit der Regierungsbildung beauftragt worden war.
WIEN. Am ersten Einkaufssamstag der diesjährigen Weihnachtssaison waren gleich mehrere Versammlungen in Wien angezeigt worden. Zwei der "Fairdenken"-Demos wurden zuvor von der Polizei untersagt. Als Gründe nannte die Exekutive massive Beeinträchtigungen des Verkehrs. Sowohl die Öffis als auch der Autoverkehr wären betroffen gewesen, da ein Marsch entgegen der Fahrtrichtung auf dem Ring geplant war. Man fürchtete zudem deutliche wirtschaftliche Einbußen für die Geschäftstreibenden in der Wiener City. MeinBezirk berichtete. Erlaubt wurde den Teilnehmern hingegen eine Standkundgebung am Heldenplatz.
Demoteilnehmer stürmten Ring
Die Einsatzkräfte der Polizei waren mit hunderten Beamten im Einsatz. Besonders groß war die Sorge, dass Teilnehmende der Demo auf jene Teilnehmenden der Gegendemo treffen und die Situation eskalieren könnte.
- Foto: Ronja Reidinger/MeinBezirk
- hochgeladen von Michael Marbacher
Bei der Standkundgebung am Heldenplatz waren rund 1.000 Personen vor Ort. Einige wurden von den Beamten kontrolliert. Dabei wurden mehrere Messer sowie Schreckschusswaffen sichergestellt. Die Polizei hatte sogar zwei Wasserwerfer vor Ort für den Fall der Fälle. Zur Anwendung kamen diese jedoch nicht.
- Die Polizei war mit zwei Wasserwerfern am Heldenplatz vor Ort.
- Foto: ALEX HALADA / APA / picturedesk.com
- hochgeladen von Barbara Schuster
Nachdem die Versammlungsteilnehmer den Heldenplatz in verschiedene Richtungen verlassen hatten, kam es zu zwei nicht angezeigten Spontankundgebungen mitten auf der Ringstraße vor dem Parlament. Beide Kundgebungen wurden durch die Polizei aufgelöst.
400 Personen angezeigt
Während des Einsatzes mussten mehrere Verkehrssperren am und rund um den Ring errichtet werden. Die Sperren dauerten rund eineinhalb Stunden. Bei mehr als 400 Personen wurde die Identität festgestellt, sie alle wurden angezeigt.
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