Liga-Urteil
Hohe Geldstrafen für Rapid & Austria nach Derby-Ausschreitungen
- Liga-Urteil nach Derby-Ausschreitungen: Sowohl der SK Rapid als auch die Wiener Austria müssen jeweils die Höchststrafe von 150.000 Euro zahlen.
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Hohe Geldstrafen verhängte der Bundesliga-Strafsenat über die beiden Wiener Fußballklubs Rapid und Austria, nachdem es beim 343. Aufeinandertreffen im Allianz-Stadion zu schweren Ausschreitungen gekommen war. Von Geisterspielen und einem möglichen Punkteabzug wurde aber abgesehen.
WIEN. Nach den schweren Fan-Ausschreitungen beim 343. Wiener Derby – Fans beider Lager hatten nach Abpfiff das Spielfeld gestürmt und waren aufeinander losgegangen, es kam zu mehreren Verletzten – hat der Strafsenat der Admiral Bundesliga ein Urteil gefällt.
Sowohl der SK Rapid als auch die Wiener Austria müssen jeweils die Höchststrafe von 150.000 Euro zahlen. Zudem wurde eine bedingte Heimsektorsperre für drei Spiele verhängt. Geisterspiele und ein möglicher Punkteabzug für Rapid blieben jedoch aus.
Kein Punkteabzug & Geisterspiele
Bereits im Vorfeld hatten beide Vereine angekündigt, die nächsten vier Derbys ohne Gästefans auszutragen. Diese Maßnahme milderte die Strafen, wie die Liga in einer Aussendung erklärte: "Aufgrund der Schwere der Vorfälle war in Sachen Geldbuße die Höchststrafe zu verhängen. Die Bemühungen mit dem Verzicht auf Gästefans bei vier Derbys sowie dem Ansatz, gemeinsam neue Rahmenbedingungen und einen neuen Umgang zu erarbeiten, wurden als mildernde Umstände berücksichtigt."
- Fan-Ausschreitungen hatten Rapids 2:1-Heimsieg beim 343. Wiener Derby am 22. September überschattet.
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Doch die beiden Traditionsklubs sind gewarnt. Sollten in den nächsten zwei Jahren erneut Fanverfehlungen auftreten, droht eine dreifache Heimsektorsperre bei Spielen gegen große Vereine wie Rapid, Austria, Salzburg, Sturm Graz oder LASK. Bei einer Sperre darf der Gästesektor nicht für Heimfans genutzt werden, und alternative Fansektoren müssen unterbunden werden.
Mehrere Verletzte nach Ausschreitungen
Trotz der Vorfälle verzichtete die Liga auf schärfere Sanktionen wie Geisterspiele oder einen Punkteabzug für Rapid. Die Hütteldorfer akzeptierten das Urteil und gaben bekannt: „Da es unstrittig zu Verfehlungen kam, die wir aufs Schärfste verurteilen, wird kein Protest eingelegt.“ Auch die Wiener Austria nahm das Urteil zur Kenntnis und wird dagegen keinen Protest anmelden, wie der Klub am Dienstag in einer Aussendung bekannt gab.
- Bei den Fan-Randalen kam es zu mehreren Verletzten.
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Fan-Ausschreitungen hatten Rapids 2:1-Heimsieg beim 343. Wiener Derby am 22. September überschattet. Es kam zu 27 Verletzten, rund 600 Anzeigen und einer Festnahme – MeinBezirk berichtete ausführlich darüber, mehr dazu unten.
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