Neue Landstrom-Anlagen
Wien Energie stellt Donauhäfen auf Ökostrom um

Die Anlegestellen beim Schifffahrtszentrum Reichsbrücke sowie im Hafen Freudenau  können nun mit 100 Prozent Ökostrom versorgt werden. | Foto: Wien Energie
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  • Die Anlegestellen beim Schifffahrtszentrum Reichsbrücke sowie im Hafen Freudenau können nun mit 100 Prozent Ökostrom versorgt werden.
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Im Schifffahrtszentrum Reichsbrücke und Hafen Freudenau werden 13 Landstrom-Anlagen durch die Wien Energie in Betrieb genommen. Damit sollen rund 17.350 Tonnen CO₂ pro Jahr vermieden werden.

WIEN/LEOPOLDSTADT/DONAUSTADT. Wien möchte einen weiteren Schritt in Richtung klimafreundlicher Mobilität auf der Donau setzen. Die Wien Energie hat gemeinsam mit Donauraum Wien und dem Hafen Wien eine neue Landstrom-Infrastruktur für Kabinenschiffe in Betrieb genommen. Künftig können Schiffe während ihrer Liegezeiten an insgesamt 13 Anlegestellen am Schifffahrtszentrum Reichsbrücke sowie im Hafen Freudenau mit 100 Prozent Ökostrom versorgt werden. Zuvor wurde die Versorgung durch Dieselgeneratoren gewährleistet.

Jährlich legen rund 2.700 Kabinenschiffe beim Schifffahrtszentrum Reichsbrücke an und bringen etwa 413.000 Besucherinnen und Besucher nach Wien. Der Energiebedarf der Schiffe während ihres Aufenthalts ist dementsprechend beträchtlich. Ein durchschnittliches Kabinenschiff verbraucht pro Tag im Hafen ähnlich viel Strom wie ein österreichischer Haushalt in einem ganzen Jahr.

Weniger Lärm und Abgase um den Hafen

Durch die Maßnahmen sollen künftig jährlich rund 17.350 Tonnen CO₂-Emissionen eingespart werden. Das entspreche laut Wien Energie, je nach Berechnungsgrundlage, der jährlichen CO₂-Bindung von mehr als einer Million Bäumen. Gleichzeitig sollen Anrainerinnen und Anrainer sowie Besucherinnen und Besucher entlang der Donau von einer spürbaren Reduktion von Abgasen und Lärm profitieren.

13 Landstrom-Anlagen wurden in Betrieb genommen und sollen zu weniger Lärm führen. | Foto: Wien Energie
  • 13 Landstrom-Anlagen wurden in Betrieb genommen und sollen zu weniger Lärm führen.
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„Wien verfolgt ambitionierte Ziele für eine nachhaltige, sichere und unabhängige Energieversorgung. Um diese zu erreichen, setzen wir auf ein breites Maßnahmenpaket, das auch bislang weniger sichtbare CO₂-Emittenten konsequent miteinbezieht“, so Barbara Novak, Vizebürgermeisterin und Wirtschaftsstadträtin (SPÖ). 

Nach einem erfolgreichen Testbetrieb im Herbst 2025 können nun bis zu 50 Schiffe gleichzeitig mit Landstrom versorgt werden. Die Infrastruktur basiert auf standardisierten Powerlock-Anschlüssen, die entlang der Donau bereits etabliert sind. Für die Umsetzung wurden insgesamt rund 25.000 Meter Kabel verlegt. 

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