26.09.2016, 11:49 Uhr

Werbung für den Unterhausfußball in Frauental

Dominik Hackinger war mit drei Toren "Man of the Match" gegen Frauental, hier erzielt der das zwischenzeitliche 2:2 per Elfmeter gegen Daniel Paul. (Foto: Franz Krainer)

Frauental und der GAK lieferten am Samstag das wohl packendste Fußballspiel ab, das man heuer im Bezirk sehen wird. Am Ende stand es gerechterweise 3:3.

Sechs Tore, zwei Elfer, eine rote Karte und das alles vor 1.300 Fans - aber alles der Reihe nach. Der SV Frauental war perfekt organisiert für ein großes Fußballfest, sorgte für einen reibungslosen Ablauf und bestens versorgte Zuseher. Die Anhänger der Heimmannschaft, vorrangig auf der allen Nähten platzenden Tribüne zu finden, trauten wohl selbst ihren Augen nicht, als der SVF einen Blitzstart ins Match erwischte: Die Grazer Hintermannschaft verschlief die ersten zwei Angriffe, Christoph Fuchs und Florian Eibinger stellten nach drei Minuten schon auf 2:0. Der GAK reagierte aber perfekt, presste früh auf den Ball und so konnte Dominik Hackinger schnell den Anschlusstreffer erzielen (10.). Die Roten übernahmen die Kontrolle in der Partie, wurden aber durch einen Stangenschuss von Gregor Furek fast noch einmal kalt aus einem Konter heraus erwischt.

Zweifache Aufholjagd des GAK

GAK-Trainer Gernot Plassnegger hatte bereits zwei Mal gewechselt, als seine Mannschaft nun raketenartig in die zweite Halbzeit startete, den Ausgleich mehrmals am Fuß hatte. In der 61. Minute flog Frauentals Dominik Haring nach einer Notbremse vom Platz, das Foul war gerade noch vorm Strafraum, vier Minuten später zeigte Schiedsrichter Feldbaumer allerdings auf den Punkt. Hackinger traf erneut, brachte den GAK endgültig zurück in die Partie. Aber nur fünf Minuten drauf schlugen die Gastgeber wieder eiskalt zu: Eibinger holte geschickt einen Elfer auf Frauentaler Seite, den Furek verwandelte. Die Grazer rannten erneut an, angetrieben von den lautstarken mitgereisten Fans erzielte Hackinger mit seinem dritten Treffer nochmal den Ausgleich. Der Siegtreffer gelang dem Tabellenführer trotz Chancen nicht mehr, in der 93. hatte Furek sogar noch den Frauentaler Sieg am Fuß.

Ein Punkt, mit dem beide leben können

So dramatisch das Spiel war, so einig war man sich den 90 Minuten, dass das 3:3 das passende und leistungsgerechte Ergebnis war. Frauentals Co-Trainer Fritz Kreuhsler (der am Vormittag noch seiner Bettina das Ja-Wort gab) zeigte sich durch die frühe Führung etwas enttäuscht, hätte aber „vor der Partie sofort den Punkt gegen den GAK genommen“. Obmann Josef Sailer war sichtlich glücklich über das perfekte Fest auf seiner Sportanlage, bezeichnete den GAK als klaren Favoriten auf den Aufstieg in die Landesliga. Die Roten bleiben mit dem Punkt Erster, Frauental ist auf Platz 6 nur fünf Punkte dahinter.

Text von Simon Michl, Fotos von Franz Krainer
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