26.04.2016, 13:29 Uhr

Kommentar zum Wahlausgang in Graz: Von Ruhm und Glanz ist wenig über …

SPÖ und ÖVP spielten bei der Bundespräsidentenwahl in Graz nicht einmal eine Nebenrolle.

Graz ist also anders: Gegen den Trend in Bund und Land musste sich der eigentliche Wahltriumphator Norbert Hofer in der steirischen Landeshauptstadt mit Rang drei hinter Alexander Van der Bellen und auch Irmgard Griss zufriedengeben. Gar nicht so anders ist Graz dann allerdings beim Blick aufs Ergebnis von SPÖ und ÖVP: Die einstigen Großparteien spielten bei der Bundespräsidentenwahl auch an der Mur eine zu vernachlässigende Nebenrolle. Nicht einmal in einstigen bürgerlichen Hochburgen wie Geidorf oder St. Leohnhard (alle Bezirksergebnisse finden Sie hier) erreichte ÖVP-Kandidat Andreas Khol einen zweistelligen Prozentsatz – das gleiche Schicksal wiederfuhr der SPÖ in einstigen roten Zentren wie Eggenberg. Dass die Schuldigen für dieses Debakel ausschließlich in Wien sitzen, wird man weder am Karmeliterplatz noch in der Eggenberger Allee wirklich glauben.
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