Traum-Talk
Michael Schottenberg: "Ich hab als Kind vom Meer geträumt" (mit Video)

Ganz entspannt auf dem Traum-Sofa: Michael Schottenberg plauderte im Allianz-Stadion aus dem Nähkästchen.
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  • Ganz entspannt auf dem Traum-Sofa: Michael Schottenberg plauderte im Allianz-Stadion aus dem Nähkästchen.
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  • hochgeladen von Thomas Netopilik

Schauspieler und "Dancing Star" Michael Schottenberg ist der erste Gast in der neuen bz-Serie Traum-Talk.

WIEN. Seit seiner Pensionierung als Volkstheater-Intendant vor zwei Jahren hat Michael Schottenberg zahlreiche seiner Träume verwirklicht. Er hat drei Bücher über seine Reisen geschrieben und in der ORF-Sendung "Dancing Stars" den viel umjubelten zweiten Platz errungen. Soeben ist sein neues Werk "Von Träumen und Schiffen" auf den Markt gekommen. Dafür war der 67-Jährige drei Wochen lang mit dem Frachtschiff MS Karina in der Nord- und Ostsee unterwegs –nicht als untätiger Passagier, sondern als vollwertiges Crewmitglied. "Davon habe ich schon als Kind geträumt. Diese Leidenschaft hat mir mein Vater übertragen. Jetzt konnte ich mir diesen Traum endlich erfüllen", so Schottenberg.

Einen weiteren Traum wird sich "Schotti" noch in diesem Jahr verwirklichen, denn er baut in Niederösterreich gerade sein eigenes Traumhaus samt großem Garten. Der Theatermacher liebt es nämlich, mit Pflanzen und Bäumen herumzuwerken. "Ich habe einen grünen Daumen", sagt Schottenberg.

Herzensverein Rapid

Apropos grün: Von Albträumen verfolgt fühlt sich der Wiener, wenn er derzeit an seinen Herzensverein Rapid Wien denkt. Schon als kleines Kind fieberte er bei den Spielen auf der legendären Pfarrwiese mit. Aber auch im schicken Allianz-Stadion sitzt "Schotti" oft mit einem Fanschal bewaffnet auf der Tribüne und feuert seine Grün-Weißen an. Nur mit dem Erfolg will es derzeit nicht klappen. "Wir haben so viele gute Spieler. Ich verstehe nicht, warum Rapid nicht viel weiter vorne liegt", so der (Noch)-Leopoldstädter.

Für sein Grätzel wünscht sich Schottenberg, dass die vielen kleinen Geschäfte nicht aussterben. "Die kleinen Schneidereien oder der Schuster ums Eck müssen unbedingt erhalten bleiben. Sonst verliert der Bezirk seine Identität", sagt Schottenberg, der einen Großteil seines Lebens am Neubau verbracht hat.

Neues Projekt

Damit ihm in der Pension nicht fad wird, schreibt Schottenberg bereits an einem neuen Buch. "Es wird ein Kinderbuch. Es handelt von einem kleinen Rehkitz, das ohne Punkte zur Welt gekommen ist", verrät der passionierte Autor. Die letzten Zeilen des Buchs sind bereits getippt, die Veröffentlichung ist für Oktober 2019 geplant.

Alle Fotos: Markus Spitzauer

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