Kulturlandesrat Christopher Drexler in Bruck
Start einer neuen Kulturstrategie
- In der Kunstgalerie "RO 34" in Bruck: Frank-Peter Hofbauer, Clemens Grill, Christine Pantak, Cornelia Izzo, Christopher Drexler und Susanne Kaltenegger (v.l.).
- Foto: Kern
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Bei einem Kurzbesuch in der Kunstgalerie "RO 34" in Bruck verkündete Kulturlandesrat Christopher Drexler den Start einer neuen Kulturstrategie 2030.
BRUCK AN DER MUR. Die Ikonenausstellung in der Kunstgalerie "RO 34" von Christine Pantak in Bruck war der Anlass für einen Kurzbesuch von Kulturlandesrat Christopher Drexler in Bruck. Pantak hieß den Landesrat in ihrer Galerie willkommen und erklärte ihm in einer Kurzführung die ausgestellten Werke. Drexler holte in seiner Rede dann etwas weiter aus und verkündete den Start einer neuen Kulturstrategie 2030 des Landes Steiermark. "Wir haben in den letzten Wochen und Monaten verstärkt den Kontakt zu Kulturschaffenden in diesem Land gesucht und uns dabei über sehr viel Diskussion und Teilnahme freuen dürfen. Diese Impulse aus den verschiedenen Regionen nehmen wir nun mit und möchten daraus eine neue Strategie herausdestillieren und auf diese Weise kulturpolitische Leitlinien für die Steiermark erstellen", so der Landesrat.
Neue Strategie 2030
Dabei sollen Fragen geklärt werden, wie: Wohin entwickelt sich die Kulturpolitik? Wie wird das Förderungswesen der Zukunft aussehen? Wie können wir das Fair-Pay-Konzept zum Leben erwecken? Müssen wir Adaptierungen in der Festivallandschaft vornehmen? Wo wollen wir Schwerpunkte setzen? Wofür steht Kultur aus der Steiermark? Wer Ideen dazu hat und sich einbringen möchte, kann dies jederzeit per mail tun. Die aus diesem umfassenden Beteiligungsprozess entstehenden kulturpolitischen Leitlinien werden schließlich der Steiermärkischen Landesregierung und dem Landtag Steiermark zur Debatte und zur Beschlussfassung vorgelegt. Ziel ist es, die neue strategische Ausrichtung im Herbst 2022 präsentieren zu können.
- Kulturlandesrat Christopher Drexler stattete der Kunstgalerie "RO 34" in Bruck einen Kurzbesuch ab.
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Als sehr positiven Punkt in diesem Zusammenhang erwähnte er, dass die Kultur jetzt wieder in einem Ressort vereint ist. "Die Trennung der Bereiche war eigentlich immer widersinnig, denn die Grenzen sind ja mittlerweile fließend, wie diverse cross-over-Projekte zeigen", so Drexler.
Wer eine Förderung im Bereich Kunst und Kultur in Anspruch nehmen möchte, kann sein Ansuchen auf der Homepage des Landes Steiermark einbringen.
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