Großer Bergpreis von Österreich
250 Boliden stürmen wieder den Rechberg

Die Fans stehen für die Piloten Spalier.

Bereits zum 48. Mal wird am Wochenende beim "Großen Bergpreis von Österreich" die Startflagge geschwungen. Bei der Bergeuropameisterschaft von Tulwitz über die 5.050 Meter lange Strecke auf den Rechberg ist einmal mehr alles am Start, was in der nationalen und internationalen Motorsport-Szene Rang und Namen hat. OK-Chef Jakob Schrittwieser und sein Team vom neugegründeten Motorsportklub Mürztal freuen sich auf 250 Piloten aus 13 Nationen.
Seit fast fünfzig Jahren (Erich Breinsberg war 1972 der erste Sieger) zieht der Automobilsportklassiker Fans und Fahrer in seinen Bann. "Das Erfolgsgeheimnis liegt im guten Verhältnis zwischen Veranstaltern und der heimischen Bevölkerung" sagt Johann Leitner vom Tourismusverein Fladnitz.

Einzigartiges Flair

Der Langenwanger Audi-Pilot und Bergrallye-Fahrer Werner Karl, der bei den Tourenwagen auf ein Top-Resultat hofft, beschreibt das Rennen als "extrem schnell mit einem sehr ansprechenden Streckenverlauf. Und wenn man vom Berg wieder runter zum Start rollt, stehen tausende Fans Spalier. Das macht es einzigartig, das gibt es sonst nirgends." Schwaiger, Pailer, Wiedenhofer, Seidl und Co. werden die Zuschauer begeistern. "Für mich aber", sagt Karl, "heißt der Top-Favorit Karl Schagerl." Der Niederösterreicher dominiert heuer mit seinem Golf die steirische Bergrallyeszene, hat auch im Vorjahr und 2016 am Rechberg "angeschrieben". Wenn alles optimal läuft, könnte sogar der Tourenwagenstreckenrekord (2:04 Minuten) fallen.
Im Kampf um die Berg-EM führt der Weg zum Sieg nur über das Italo-Duo Merli/Faggioli. Christian Merli, mit seinem Osella in 1:52,916 Min. (Schnitt 161 km/h) Streckenrekordhalter und regierender Europameister, peilt seinen vierten Sieg in Folge an. Sein Landsmann Simone Faggioli hat am Rechberg bereits sechs Triumphe zu Buche stehen. Die beiden Asse kreuzten auch beim ersten EM-Lauf heuer in Frankreich die Klingen. Merli hatte um 0,7 Sekunden die Nase vorn.
Am Samstag ist Trainingstag (ab 9 Uhr), die Rennläufe am Sonntag steigen von 9.30 bis 12 und von 14 bis 17 Uhr.

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