"Eiszeit" zwischen Kapfenberg und LASK

Eine kalte Dusche gab's zum Ligaauftakt gleich für Ried. Der Bundesligaabsteiger musste sich daheim gegen Wr. Neustadt, wo ja der Oberaicher und SC Bruck-Kicker Andi Schicker als Sportdirektor fungiert, mit 0:1 geschlagen geben. Aufsteiger Hartberg (mit den Ex-Falken Meusburger und Gollner) dagegen gelang mit dem 1:0 bei Wattens ein Einstand nach Maß. Der frühere KSV-Bomber Ronivaldo, jetzt im Lustenau-Dress, vergab beim 5:1 der Vorarlberger beim FAC einen Elfmeter.
Sein "Nachfolger" in Kapfenberg sorgt dagegen für eine "Eiszeit" zwischen KSV und dem LASK. Der 23-jährige Brasilo Joao Viktor (im Vorjahr 14 Tore und sieben im Cup) wurde, trotz sechsmonatiger Dopingsperre (nach Einnahme einer Kopfwehtablette) von den Oberösterreichern unter Vertrag genommen, hat aber in Kapfenberg noch einen für ein Jahr gültigen Kontrakt. "Der ist nicht rechtskonform", erklärte LASK-Anwalt Lehner in einer Aussendung.
Das stößt KSV-Präsident Erwin Fuchs ("wir hätten uns gegen Liefering einen Punkt verdient") ganz sauer auf. "Viktor steht bei uns unter Vertrag. Zudem ist es mehr als eigenartig, dass fremde Personen Einblicke in bestehende Vertragskonstrukte haben. Der LASK hat es nicht notwendig, Spieler von uns abzuwerben."
Unterm Strich bleibt eine Ablöseforderung in Höhe einer sechsstelligen Eurosumme. Gibt es keine Einigung, muss das Schiedsgericht der Liga entscheiden.

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