Lehrbetrieb des Monats
Breitenfeld Edelstahl in St. Barbara begleitet ihre "Helden aus Stahl" auf dem Weg in die Zukunft

Im Zimmer des Vorstandes stellten sich Maria Pongratz, Gilbert Krenn und Elias Dick den Fragen der WOCHE.
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  • Im Zimmer des Vorstandes stellten sich Maria Pongratz, Gilbert Krenn und Elias Dick den Fragen der WOCHE.
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Breitenfeld Edelstahl AG ist ein renommierter Produzent von hochwertigen Edelstählen und Sonderedelstählen. Die Produktpalette umfasst die Erzeugung von Rohblöcken in konventioneller oder umgeschmolzener Ausführung, geschmiedetes Halbzeug zur Weiterverarbeitung, bis hin zum geschmiedeten, bearbeiteten Stabstahl.
Das Unternehmen ist aber auch eine renommierte Adresse für angehende Lehrlinge. Ziel ist es, junge, engagierte Menschen in ihrer beruflichen Entwicklung zu unterstützen und sie auf ihrem Weg zu lösungsorientierten, eigenverantwortlichen Menschen zu prägen, die aber durchaus ihren Hausverstand benutzen sollen.
Die steigende Zahl an Bewerbungen zeigt, dass wieder mehr Jugend Lust auf Lehre hat. Maria Pongratz vom Personalmanagement: „Wir bemerken jetzt wieder ein Umdenken bei der Entscheidung, ob Schule oder Lehre und so konnten wir heuer fünf geeignete Lehrlinge finden. Vielleicht liegt es auch daran, dass wir Lehre mit Matura anbieten.“
Aktuell bildet Breitenfeld Edelstahl 14 Lehrlinge, darunter zwei Damen aus und das bei einer Mitarbeiteranzahl von 320 Personen.

"Es ist cool bei Breitenfeld"

Elias Dick ist Labortechniker im dritten Lehrjahr: „Es ist cool hier zu arbeiten. Die Arbeit ist umfangreich, interessant und bietet viel Abwechslung. Es ist eigentlich immer was zu tun.“ Das freut natürlich den Lehrlingsausbilder und auch den Vorstand. CFO (Chief Financial Officer) Gilbert Krenn: „Lehrlinge bedeuten für uns einen wesentlichen Wettbewerbsvorteil. Wir bilden unsere zukünftigen Fachkräfte selbst aus und fördern sie dementsprechend. Unser größtes Ziel ist es, die Lehrlinge auch zu behalten und sie zu motivieren, vielleicht sogar nach der Lehre Weiterbildungen bis hin zur Matura zu absolvieren.“

Mädchen in der Technik

Seit 1. September ist das erste Mädchen als Metallurgin eingestiegen. Darauf ist man bei Breitenfeld sehr stolz, weil es in der Steiermark nur eine Handvoll Mädchen in diesem Beruf gibt.
„Wir haben einmal jährlich einen Lehrlingsausflug und viele Kurse und Seminare wie man richtig präsentiert und kommuniziert. Das bietet Abwechslung und man lernt viel dazu. Außerdem treffen wir dann auch immer die neuen Lehrlinge und das stärkt den Teamgeist“, sagt Elias.

Bewerbung lohnt sich

Die Kollegen von Elias lernen die Berufe Metalltechnik Maschinenbau- oder Schmiedetechnik, Elektrotechnik Anlagen- und Betriebstechnik, Labortechnik Chemie oder Metallurgie und Umformtechnik. Ob er seinen Freunden raten würde, sich zu bewerben: „Ja, auf jeden Fall. Es gibt für alle Interessen ein geeignetes Berufsbild. Weiters ist es sehr persönlich und familiär und man kennt auch die anderen Mitarbeiter und sogar die Chefs. Dies bestätigt Maria Pongratz: “Bei uns werden die Lehrlinge von Anfang an ins Firmengeschehen einbezogen. Sicherheitsunterweisungen sind selbstverständlich und beim regelmäßigen Jour Fixe mit dem Vorstand werden sie über Auftragslage und Aktuelles informiert.“

Erfreuliche Auftragslage

Bedingt durch die positive Entwicklung wurde der weitere Ausbau des Sonderstahlwerkes in Millionenhöhe beschlossen. So werden nicht nur die Lehrlinge sondern der gesamte Standort Breitenfeld für die zukünftigen Herausforderungen fit gemacht.
^Andrea Stelzer

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