Der Winterschlaf ist abgesagt

Mit Vollgas in den Sommer: Die Hochsteirer-Girls Viktoria Wöls, Claudia Flatscher & Ute Gurdet mit schneidigem Gerät vorm Gipfelsieg am Brucker Schlossberg.
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  • hochgeladen von Markus Hackl

Der Winter ist Ende April aus. Zumindest im Tourismus funktioniert so die Zeitrechnung. Mit der Bekanntgabe der Aprilzahlen kann der hochsteirische Tourismusregionalverband auch die Wintersaison 2016/17 abhaken.
"Das Winterergebnis kann sich sehen lassen. Wir haben mit einem Plus von 6,9 Prozent bei den Nächtigungen gegenüber dem Vorjahr abgeschlossen", erklärt Hochsteiermark-Geschäftsführerin Claudia Flatscher. In Zahlen ausgedrückt: Gegenüber 2016 gab es heuer im Zeitraum von November 2016 bis April 2017 um 21.214 Nächtigungen mehr – insgesamt 329.897 Nächtigungen. Bei den Ankünften gab es sogar ein Plus von 10,1 Prozent – insgesamt 125.756 Ankünfte, mit einem Plus von 11.573.

Starkes Ausland
Prozentuell gesehen liegt die Hochsteiermark gesamt, an in- und ausländischen Nächten gemessen, an zweiter Stelle im Regionsranking mit den anderen Regionen der Steiermark. Die Region Graz liegt über dem Wert der Hochsteiermark mit 14,6 Prozentpunkten.
Verantwortlich für das gute Nächtigungsergebnis sind vor allem die Gäste aus dem Ausland; diese Zahlen sind um 13,5 Prozent gestiegen, das sind um 16.167 Nächte mehr als im Vorjahr. "Die intensive und konstante Bearbeitung der Auslandsmärkte wie Slowakei, Tschechien, Ungarn und Slowenien macht sich bezahlt", erklärt Claudia Flatscher.
Bei den slowenischen Gästen verzeichnet die Hochsteiermark ein Plus von 29,1%. Der ungarische Markt hat 5.578 Nächte mehr eingebracht und der Tschechische 1.620 Nächte. Bemerkenswert ist auch die positive Entwicklung am holländischen Markt. Hier ist Eisenerz mit dem Erzberg Alpin Resort stark involviert. Hochsteiermarkweit konnte ein Plus von 143,5 % erzielt werden.

Starkes Leoben
Nach dem Rekordjahr 2015 kam für die Hochsteiermark im Jahr 2016 ein kleiner Einbruch der Nächtigungszahlen, da zwei große Hotels ihre Pforten geschlossen haben und die Betten in der Region fehlten. Mit dem guten Winterergebnis könnte die Trendumkehr geschafft sein.
Zu betonen ist, dass Leoben 2016 erstmals über 100.000 Nächtigungen schaffte. Auch kleinere Gemeinden, wie Wald am Schoberpaß und Wildalpen fuhren gute Nächtigungs-Ergebnisse ein.

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