06.10.2014, 15:38 Uhr

Eine „Maß Bier“ nach der Übung

Die Ersthilfe wurde von der Rot-Kreuz-Jugend gekonnt geübt, jeder Handgriff muss im Ernstfall sitzen. (Foto: Peter Taurer)

Den Spagat zwischen Üben und Feiern schaffte das Rote Kreuz St. Michael beim Oktoberfest mühelos.

ST. MICHAEL. Es gehört seit Jahren schon zum Brauch, das Oktoberfest der Rot Kreuz-Ortsstelle St. Michael. Es sind unterschiedliche Seiten, welche das Rot Kreuz-Team an diesem Tag aufzeigt. Bevor zum gemütlichen Teil übergegangen wird, wird einer Schauübung großer Raum gewährt. Heuer war die RK-Mannschaft alleine formatfüllend im Bild, das übliche Zusammenspiel mit der Feuerwehr entfiel wegen anderer Verpflichtungen. Anschaulich wurde der Einsatz nach einem Verkehrsunfall mit mehreren Verletzten demonstriert. Erwin Eisl, der gemeinsam mit Karl-Heinz Uranjek die Bezirksorganisation präsentierte, kommentierte informativ und doch allgemein verständlich. Hektik ist im Ernstfall fehl am Platz, jeder Handgriff muss sitzen, dafür wird geübt. Unter der Leitung von Ortsstellenleiter Christian Thiele war die Jugend voll ins Geschehen integriert. Wie unter den Augen der aufmerksamen Beobachter, darunter Pfarrer Martin Schönberger und Polizei-Postenkommandant Helmut Streibl, zu sehen war, beherrscht der Nachwuchs das 1x1 der Ersthilfe. Nach der Arbeit das Vergnügen- diesem gängigen Motto konnte und wollte sich niemand verschließen. Das Oktoberbier strömte, das Duo „De Zwoa“ spielte auf, das einzige Manko war der doch sehr mangelnde Besuch.

Text und Foto: Peter Taurer
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