20.10.2017, 11:59 Uhr

FPÖ Steiermark: „Meißl wechselt in den Landtag – Sperl wird Bundesrat!“

Arnd Meißl wird der Wechsel in den Landtag vermutlich nicht allzu schwer fallen. (Foto: FPÖ Stmk/Fischer)

Nationalratswahlen führen bei den Steirischen Freiheitlichen zu personellen Veränderungen.

Das hervorragende Ergebnis bei den zurückliegenden Nationalratswahlen hat auch Auswirkungen auf die Abgeordnetenränge in Graz. Da der steirische Spitzenkandidat Hannes Amesbauer vom Landtag in den Nationalrat wechselt, wird ein Mandat im Landesparlament frei. Der Vorstand der FPÖ Steiermark hat einstimmig beschlossen, dass der Mürzzuschlager Vizebürgermeister Arnd Meißl in den Landtag nachrücken soll. Den dadurch freiwerdenden Sitz im Bundesrat wird der Murauer Gottfried Sperl einnehmen. „Arnd Meißl ist ein sachorientierter Politiker, der sich durch seine jahrelange Tätigkeit auf Kommunalebene als profunder Volksvertreter bewiesen hat. Er wird sich im Landtag mit Sicherheit positiv einbringen. Mit Gottfried Sperl entsenden wir zudem einen erfahrenen Regionalpolitiker nach Wien. Als ehemaliger Bürgermeister kennt er die Anliegen und Sorgen der Menschen ganz genau. Dementsprechend bürgernah wird er auch seine Funktion als Mitglied des Bundesrats anlegen“, erklärt FPÖ-Landesparteiobmann Mario Kunasek.

Schon bisher beschäftigte sich der 49-jährige bisherige Bundesrat und Familienvater Arnd Meißl vor allem mit den landespolitisch relevanten Themenkomplexen Bildung und Gesundheit. Zudem möchte sich der Mürztaler im Bereich Regionalpolitik verstärkt einbringen. Beruflich ist Meißl seit 1992 bei der österreichischen Post angestellt. Zuletzt war er Postamtsleiter in Kindberg. „Ich freue mich auf meine künftige Abgeordnetentätigkeit im Landtag Steiermark. Besonders wichtig ist es mir, der von SPÖ und ÖVP praktizierten Schließungs- und Zentralisierungspolitik entgegenzutreten. Es kann nicht sein, dass Menschen, die in ländlich geprägten Gebieten leben, ständig benachteiligt werden “, so Meißl.

Der Murauer Gottfried Sperl war von 2010 bis 2014 Bürgermeister der Gemeinde Frojach-Katsch. Seit den Wahlen im Jahr 2015 ist er als Gemeinderat der fusionierten Kommune Teufenbach-Katsch tätig. Der im Ruhestand befindliche Oberst des österreichischen Bundesheeres ist zweifacher Familienvater. Er will nicht nur die gesamte Steiermark in der Länderkammer vertreten, sondern vor allem auch eine starke Stimme für seinen Heimatbezirk Murau sein.  "Die positive Entwicklung des Bezirks Murau wird dabei eine zentrale Rolle einnehmen“, so Sperl.
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