29.06.2017, 09:34 Uhr

Nachprüfungen: Keine Angst vor dem Nachzipf

Lernen für den Nachzipf: Mit Tipps gehts leichter. (Foto: Lernquadrat)

Zehn wichtige Punkte, die beim Lernen für die Nachprüfung helfen.

Jedes Jahr zittern tausende Schüler vor der Nachprüfung. Doch Angst ist ein schlechter Lernbegleiter und hemmt die Leistung. LernQuadrat hat die zehn wichtigsten Punkte gesammelt, wie sich Schüler optimal auf die Prüfung vorbereiten können.

1.) Alle Unterlagen vom Prüfungsgegenstand sammeln, Fehlendes nachkopieren. Die Sachen am besten von einem guten Klassenkameraden ausborgen und nachschreiben.

2.) Beim Zusammentragen der Unterlagen hat man sich gleich einen Überblick über den gesamten Stoff gemacht.

3.) Zeitplan machen, Stoff in Untergebiete einteilen und schauen, wie viele Themen in welcher Zeit gelernt werden können.

4.) Der Zeitplan soll aus mehreren Lerneinheiten bestehen. Zum Beispiel 30 Minuten lernen, fünf Minuten Pause, 30 Minuten lernen. So kann man bis zu 90 Minuten gut durchlernen.

5.) Danach eine größere Pause machen. Abschalten, frische Luft, Bewegung machen.

6.) Den Arbeitsplatz zusammenräumen, alles was man braucht (Wörterbuch, Taschenrechner etc.) in Griffweite stellen. So wird man nicht abgelenkt und kann sich besser auf den Stoff konzentrieren.

7.) Smartphone, Facebook und Co. haben während des Lernens Pause. Ein Glas Wasser oder ein Obstteller dienen als Stärkung, ein "Do not disturb-Schild" an der Tür hält Störenfriede ab.

8.) Vor dem Schlafengehen die wichtigsten Stoffgebiete wiederholen. Nur kurz 3 x 3 Minuten reichen.

9.) In eigenen Worten wiederholen ist wichtig. Den Stoff jemand anderem erklären, dann merkt man schnell, wie gut man sich selbst auskennt und man lernt auch noch dabei.

10.) Überlegen, was man alleine lernen kann und wobei man Hilfe braucht. Rechtzeitig jemanden organisieren, den man fragen kann. So kommt man zügig voran. Und nicht vergessen, nach bestandener Prüfung den Erfolg feiern.

Wann Nachhilfe sinnvoll ist

Oft baut der schulische Stoff in den einzelnen Jahrgängen aufeinander auf. Lücken werden unweigerlich in das nächste Jahr mitgenommen. Mit einem Nachhilfelehrer können diese geschlossen werden.

Effektivität
Wenn Schüler zu Hause beim Lernstoff an bestimmten Stellen nicht weiterkommen, kann ein Nachhilfelehrer punktuell Tipps geben und so für effektiveres Zeitmanagement sorgen.

Relevanz
Manchmal sind Schüler nicht in der Lage, wichtige von weniger wichtigen Lerninhalten zu unterscheiden. Der Nachhilfelehrer hat Erfahrung und weiß, was in Prüfungen gefordert ist.

Übungsmaterial
Professionelle Nachhilfelehrer verfügen über einen großen Fundus an Übungsmaterial, von dem Schüler profitieren.


Auch wenn's in der Schule nicht geklappt hat – Ferienzeit muss auch Freizeit sein. (Foto: Holzmann)

Wiederholungsprüfung: zuerst wird „gechillt“

Das Schuljahr ist noch nicht verloren. Als erstes gilt es jedoch, Abstand zu gewinnen. Experten raten zu einem zweiwöchigen Freiraum für das Kind, bei dem nicht an Schule oder Nachprüfung gedacht wird. Natürlich ist Lernen wichtig, aber genauso wichtig ist Zeit an der frischen Luft, um einen positiven Ausgleich zu schaffen. Durch diesen Freizeitausgleich können sich die Schüler dann mit neuer Energie an ihre Aufgaben setzen. Wenn man keine Pausen zum Erholen zulässt, kann das Gelernte auch nicht vernünftig verarbeitet und langfristig abgespeichert werden. Schüler und Eltern sollten aber gemeinsam einen Plan aufstellen, wie sich Freizeit und Vorbereitung auf die Nachprüfung kombinieren lassen.

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