08.09.2014, 15:46 Uhr

Voraussetzungen zum Bleiben

(Foto: KK)

Regionale Jugendmanagerin organisierte ein Seminar zum Thema "Asyl- und Fremdenrecht".

BEZIRK LEOBEN. Im Seminar für die Mitarbeiter der Jugendzentren wurden viele Fragen angesprochen. Wie funktionieren Asylverfahren? Wann bekommt man welchen Aufenthaltstitel? Welche Leistungen haben Asylwerber in Österreich? Diese und weitere Fragen diskutierten die rund 20 Mitarbeiter der Jugendzentren der Bezirke Leoben und Bruck-Mürzzuschlag beim Seminar "Asyl- und Fremdenrecht". Die Regionale Jugendmanagerin Valerie Böckel vom Regionalmanagement Obersteiermark Ost organisierte im Jugendzentrum Bunte Fabrik in Kapfenberg das Seminar, welches vom Interkulturellen Beratungs- und Therapiezentrum „Zebra“ durchgeführt wurde. "Einige Jugendzentren bei uns in der Region werden von Jugendlichen mit Migrationshintergrund besucht. Die Mitarbeiter dieser Einrichtungen werden öfters mit Fragen rund um das Asyl- und Fremdenrecht konfrontiert. Es ist daher wichtig, dass diese auch dahingehend Bescheid wissen", so Böckel über die Intention.
Immerhin seien die Jugendzentren professionelle Anbieter von Kinder- und Jugendarbeit in der Region und müssen daher auch entsprechend geschult sein.
In vier Stunden erhielten die Teilnehmer von Paul Schwarzl, Jurist bei Zebra, einen ersten Einblick in diese umfangreiche Materie. Er streifte dabei die allgemeinen Voraussetzungen für eine Staatsbürgerschaft, erklärte das Verleihungsverfahren und beschrieb das Leben von Asylwerbern in Österreich.
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