Die Stopptafel soll wieder weg
- Die Stopptafel bei der Kreuzung B74/L303 in Pistorf, Gemeinde Gleinstätten, sorgt für Unmut.
- Foto: KK
- hochgeladen von Eva Heinrich-Sinemus
Die Stopptafel bei der Kreuzung in Pistorf sorgt für viele Unfälle und somit für Unmut bei den Autofahrern.
Seit mehr als einem halben Jahr steht anstelle der Vorrangtafel auf der Kreuzung B74/L303 in Pistorf, Marktgemeinde Gleinstätten, eine Stopptafel. Und genau diese Stopptafel ist den Autofahrern, den Anrainern und dem Bürgermeister ein Dorn im Auge.
Mehr Unfälle
"Seit diese Stopptafel hier steht, geht die Zahl der Unfälle in die Höhe", so Bgm. Franz Koller. 18 Unfälle wurden bei der Polizeidienststelle in Gleinstätten gemeldet, inoffiziell sind es wohl noch mehr gewesen. "Es gab auch vorher Unfälle an dieser Kreuzung, aber eigentlich nur, wenn jemand Richtung Graz abgebogen ist", informiert ABI Dietmar Schmidt. Auch die Anrainer sind von der neuen Stopptafel genervt. "Durch die Stopptafel staut es sich hier zu den Stoßzeiten weit zurück, da kein fließender Verkehr mehr stattfindet", informiert Koller. Warum die Vorrangtafel der Stopptafel Platz machen musste, ist Bgm. Koller und ABI Schmidt nicht klar.
Sichtweite nicht gegeben
Die WOCHE fragte bei Gernot Hribar, Referatsleiter Straßenbau und Verkehrswesen, nach. "Das Straßennetz wird regelmäßig beobachtet und bei solchen Punkten, die unfallträchtig sind, schauen wir gemeinsam mit der BH Leibnitz näher hin. Bei der besagten Kreuzung wurde festgestellt, dass die Sichtweite für eine Vorrangtafel zu kurz ist, daher wurde die Stopptafel aufgestellt." Um die Unfallhäufigkeit zu reduzieren, wird eine Vorankündigung der Stopptafel installiert werden. Bgm. Koller kontert: "Es mag schon sein, dass die Sichtweite zu kurz ist, aber Ausnahmen bestätigen die Regel und vorher hat es kaum Unfälle gegeben. Ich wäre sehr froh, wenn die Stopptafel wieder weg wäre." Dem stimmen auch viele genervte Autofahrer und Anrainer zu. Die Facebook-Initiative "Gegen die Stopptafel bei der Sparkreuzung" hat schon 338 Unterstützer. Der Wunsch von Bgm. Koller wird laut Hribar in nächster Zeit nicht erfüllt werden, aber er ergänzt: "Man kann niemals nie sagen."
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