Alter Brauch der Dorfgemeinschaft
Osterkreuz leuchtet in Lasselsdorf

Am schwierigsten gestaltet sich immer die Anfangsphase
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  • Am schwierigsten gestaltet sich immer die Anfangsphase
  • hochgeladen von Gerhard Langmann

Diesen Brauch lässt sich die Dorfgemeinschaft nicht nehmen. Auch am vergangenen Samstagabend versammelten sich die kräftigen Burschen und Männer beim Anwesen Josef Wegl, um das große Osterkreuz aufzustellen. Mit 13 Metern Höhe und einer Breite von zehn Meter, ausgestattet mit den Motiven Kreuz in Weiß und Kreuzigungsgruppe in Rot, strahlt es vom Hügel weit in das Saubachtal hinunter. „Es würde was fehlen“, begründete Peter Klug, Sprecher der Dorfgemeinschaft, die alljährliche Aktion.
Das Aufstellen des Kreuzes hat mittlerweile Routinecharakter. Dennoch bedarf es großer Konzentration, es von der Ruheposition auf den Schragen in die Senkrechte zu hieven. Das Kommando hatte einmal mehr GemR Johannes Unterkofler, der die Position der Beteiligten, die Länge der „Spargel“ und den koordinierten Einsatz (1-2-hopp!) bestimmte. Eine wichtige Aufgabe fiel Florian Bretterklieber und Werner Krenn zu, die mit ihren Seilen für die Stabilisierung des Kreuzes sorgten. Ebenso wichtig und als Sicherheitsmaßnahme zu sehen war der Einsatz von Josef Wegl mit seinem Traktor, der ab einer gewissen Neigung des Kreuzes die Aufgabe des Ziehens übernahm. Vollendet wurde das Werk schließlich durch Anton Unterkofler, der den Stamm fachkundig in der vorbereiteten Ausnehmung verkeilte.
Bei Anbruch der Dunkelheit wurde die elektrische Beleuchtung entzündet. Gleichzeitig folgten alle Mithelfer und Zuschauer der Einladung, in der zum Gastraum umgestalteten Wegl-Garage Platz zu nehmen und sich kulinarisch verwöhnen zu lassen.

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