15.10.2017, 14:01 Uhr

Gottesdienst in Stainz mit dem Jodlerclub Langnau

2018 feiert der Jodlerclub Langnau sein 80-Jahr-Jubiläum
Stainz: Pfarrkirche |

Die Veranstaltung kam über Vermittlung von Edi Wolf zustande.

Ein besonderes Erlebnis wurde den Besuchern der samstägigen Abendmesse zuteil: Der Jodlerclub Langnau (Kanton Zürich) gestaltete den Gottesdienst mit Liedern aus der Jodlermesse von Jost Marty mit. Der spezielle Reiz: Die geistlichen Lieder waren allesamt mit einem Jodler verbrämt.
Herrgott, mea sin so klin! Schon vor der Messe stimmte der Jodlerclub, der 2018 seinen 80-Jahr-Bestand feiert, die Besucher auf die Feier ein. Mit einem herzlichen Gruß hieß Edi Wolf, über dessen Vermittlung der Auftritt zustande kam, die Schweizer Jodlergruppe mit ihrer Leiterin Lydia Schumacher willkommen. Bürgermeister Walter Eichmann schloss sich der Begrüßung an: „Im Schilcherland leben wir kulturelle Vielfalt, das Jodeln wird mit Sicherheit ein gesanglicher Hochgenuss.“ Seiner Freude über den „internationalen Besuch“ gab auch Pfarrer Franz Neumüller Ausdruck.
In der Lesung sprach Kantor Franz Hebenstreit von erlesenen Gaben, der Jodlerclub Langnau antwortete mit erlesenen Liedern. „Dir, Herr, gilt das Liad“ sangen die Mitglieder, die in ihrer Langnauer-Tracht beim Augustinus-Altar Aufstellung genommen hatten, vor dem Evangelium und nach der Predigt von Diakon Roman Kriebernegg ließen sie ein kraftvolles „Der Herrgott isch no da“ erklingen. Beeindruckend: Das Vater unser intonierten sie als „Süßer Vater im Himmel“ mit einem sanft verklingenden Amen als Abschluss.
Nach dem Schlusslied sprach Edi Wolf die Einladung zur vorbereiteten Agape im Pfarrheim aus, wo Präsident Ernst Haas Auskunft über die diesjährige Sängerreise des Jodlerclubs nach Österreich gab: „Auch bei unserem Zwei-Tages-Aufenthalt in Wien haben wir ein Konzert gegeben.“
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