11.12.2017, 15:24 Uhr

"Heiterer Advent" mit Ewald Dworak

Grandseigneur des heimischen Kabaretts - Ewald Dworak
Stainz: Dachbodentheater |

Musikalische Umrahmung durch die Gruppe "audioPILOT".

„Sie haben mir auf Anhieb gefallen“, begründete Kabarettist Ewald Dworak einleitend, warum er mit der Gruppe „audioPILOT“ aus Ligist ein weihnachtliches Programm gestaltet habe. Dessen Inhalt war klar – das vor kurzem erschienene Buch Pepi, Punsch & Nikolaus. „Er musste einfach dabei sein“, verteidigte er den Pepi als jene Figur, in der man sich – oder wenn es um eine schlechte Angewohnheit geht – andere wiederfinden kann.
Aber auch ohne Pepi – wie bei der Geschichte von der Weihnachtsansprache – ging es um das Aufzeigen von menschlichen Schwächen. Wie die sich wiederholenden Politiker-Reden, die - glaubt man dem Autor – wegen der mehrfach verbreiteten heißen Luft Schuld für die Klimaerwärmung tragen. Politik Nummer 2: ein Briefwexl mit dem Bürgermeister Josef Niggas zum Thema Krippenfiguren auf dem Hauptplatz in Lannach. Konkret: Der Heilige Josef kann ob seines Uralt-Aussehens niemals der Vater sein. Die keinesfalls mundfaule Replik: Dafür, dass die ganze G’schicht vor 2.000 Jahren passiert ist, schaut der Josef noch sehr jugendlich aus.
Beim Fastfood steht ein kleiner Wurm, gebannt vor einem Dosen-Turm! In Versen arbeitete Ewald Dworak die Leiden eines Konsumenten im Supermarkt ab: den Tschepperer beim Umschmeißen des besagten Turms ebenso wie den Kampf um das Einkaufswagerl, das Abtasten der Kiwis und die Viererreihen vor der Kasse.
Sie sehen schon, beim Duell Santa Claus gegen Nikolaus ging es richtig lustig zu im Dachbodentheater. Richtig historisch wurde es aber beim Hinauswurf von „Viertes Heilig Drei Kenig“ aus dem Evangelium: Und ich bring mich Kistl dorthin – hulzernes, mit Olmützer Quargel, doch leider geschmulzernes!
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