08.10.2016, 21:48 Uhr

Kabarettabend mit Martin Kosch und Clemens M. Schreiner

Eigentlich wollte Clemens M. Schreiner Deutsch-Rapper werden
Stainz: Dachbodentheater |

Ausverkaufte Vorstellung im Stainzer Dachbodentheater.

Der Schwerpunkt Kabarett gehört zu „StainZeit“ wie der Herbst zum Jahreslauf. Für den Auftakt am vergangenen Freitag lud Frontmann Gerhard Pilz eine Rampensau und eine Wuchtelmaschine zum kabarettistischen Doppelpack in das Dachbodentheater: Clemens M. Schreiner und Martin Kosch.
„Heute sind nicht nur die Verwandten da“, freute sich C.M., der erste Grazer, über das volle Haus. Und stellte den Besuchern gleich seinen Freund Günther, die Seele eines Menschen, vor. „Der füllt sogar die Büffetreste in Gläsern ab“, beschrieb er den Monk-Typen, der die Mikrowelle sauber machte, nachdem ein Partygast – vermeintlich – aus dem Fenster speiberlte. Allerdings: mit den Begriffen hatte er es nicht so, ordnete er doch „domain“ dem Auftrag „do mäh’n“ zu und den Spruch „Heim ins Reich“ funktionierte er prompt in ein „reich ins Heim“ um.
Der zweite Grazer, Martin Kosch, zündete zunächst ein humoristisches Feuerwerk, bevor er im zweiten Teil zu seinen Wurzeln (er war 2-facher Staatsmeister der Zauberkunst) zurückkehrte. Mit Ernst Hinterseer wanderte er die Streif hinunter, um die Frage gestellt zu bekommen: Wer ist der Trottel, wenn der Hansi 800.000 CD verkauft? Welche Fragen stellen Menschen mit wenig Hirnzellen? Fahrzeugkontrolle, Ihren Führerschein bitte! Des Einbrechers mit dem blickdichten Strumpf über dem Kopf konnten diese Herrschaften aber doch habhaft werden. Und warum wird ein Mann nach dreißig Ehejahren wieder zum Zwölfjährigen? „Er wüll a eigenes Zimma.“ Der beste Magier der Welt? „Der Enk’l, er hot seina Oma in kürzesta Zeit ihr Göld wegzaubert.“
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