10.07.2013, 15:42 Uhr

WAVE 2013 – Größte Europäische Elektroautorallye stoppt in Deutschlandsberg

Herzlich willkommen in Deutschlandsberg!v.l.Vizebgm. Toni Fabian und Bernd Köck, Klima-Energiemodellregionsmanagerin Simone Jauk, Louis Palmer WAFE, Bgm. Josef Wallner, Hans Gressenberger, sowie Hans-Peter Süss, Seidel Elektronik
Deutschlandsberg: Deutschlandsberg |

Sie sind leise und umweltfreundlich, der Treibstoff der Fahrzeuge ist rein klimafreundlich erzeugter Strom. 40 rein elektrisch betriebene Fahrzeuge legten mittlerweile in 10 Tagen – vom Wienerwald über Kärnten nach Innsbruck und Zürich – insgesamt eine 1.800 km Strecke in der weltweit größten Elektroauto-Rallye der Welt zurück.

Am Samstag, dem 29. Juni gab es im Rahmen der Sonnewendfeier der Turnerschaft in Deutschlandsberg einen Stopp, wo die internationalen Elektroautobesitzer mit einem Geschenk, Verpflegung und einer Turnvorführung der Turnerschaft Deutschlandsberg mit Obfrau Michaela Paulitsch begrüßt wurden.
Koordiniert und gesponsert wurde der Zwischenstopp vom Technologiezentrum mit Hans Gressenberger, der Energieregion Schilcherland, bei dem übrigens seit kurzem Bgm. Josef Wallner im Vorstand vertreten ist, sowie der Fa. Seidel Elektronik und der Energie Steiermark.
„Die Reichweite unserer auf Elektroantrieb umgebauten Serienfahrzeuge liegt bei 100 bis 150 Kilometer, wobei wir auch beweisen können, dass etwa auch Reichweiten bis zu 300 Kilometer durchaus realistisch sind.
Die WAVE zeigt auf, dass Elektrofahrzeuge, die durch erneuerbare Energien angetrieben werden schon heute eine saubere und alltagstaugliche Lösung für die Zukunft darstellen“ kommt Louis Palmer Initiator und Träger der WAVE, der übrigens schon einmal mit einem solarbetriebenen Auto die Erde umrundet hatte ins Schwärmen. Die Entwicklung hin zur Elektromobilität ist in den letzten Jahren zwar deutlich gestiegen, aber ein rascher Durchbruch ist derzeit noch nicht in Sicht.
Mit dabei waren 40 Teams aus über zehn Ländern, sowie Privatteams, Unternehmen und Universitäten ebenso wie Automobilhersteller mit Serienfahrzeugen und rare Unikate, wie ein solarbetriebenes Wohnmobil, Elektromotorräder, oder von den Besitzern selbst umgebaute Sportwagen.
Das Tanken erfolgte im Bereich des Hitlbades, wo die elektrische Infrastruktur bereitgestellt wurde. Nach der Nächtigung im Jugendgästehaus ging es am Sonntag nach Aibl, wo die Elektroautos ebenfalls für Aufsehen und Begeisterung sorgten.

Text und Foto(s): Josef Strohmeier
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