Nehmen Sie sich wichtig! – „Brustgesundheit“ – Brustkrebsvorsorge

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„Nehmen Sie sich wichtig!“ - Das war das Motto des diesjährigen Informationsabends zum Thema „Brustgesundheit“ letzten Mittwoch im Weizer Kunsthaus. Veranstaltet wurde dieser von der Weizer Gynäkologin Irene Thiel in Zusammenarbeit mit dem Brustgesundheitszentrum-Süd gemeinsam mit dem Umwelt- und Gesundheitsreferat der Stadt Weiz. Im Vordergrund standen an diesem Abend die Frauen, da sich zumeist das weibliche Geschlecht all zu oft mit der Thematik Brustkrebs und Vorsorge konfrontiert sieht. Auch Bürgermeister Helmut Kienreich sowie Gesundheitsreferent Oswin Donnerer äußerten in diesem Zusammenhang ihre Gedanken. Beide sind sich einig, dass Vorbeuge ein wichtiger Punkt ist, denn „der Übergang von Gesundheit zu Krankheit ist ein fließender, darum sollte man vorbeugen“, so Kienreich. Zahlreiche interessierte Menschen vertreten offensichtlich die gleiche Ansicht. Denn „sie nahmen sich an diesem Abend wichtig“ und besuchten folglich die Veranstaltung im Weizer Kunsthaus, um sich Informationen von fachkundigen Personen zu Brustgesundheitsvorsorge, Therapieerfolgen und unterstützenden Maßnahmen einzuholen.

Brustgesundheitszentrum-Süd
Das Brustgesundheitszentrum-Süd ist ein gemeinnütziger Verein, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, Brustgesundheit und somit Frauengesundheit zu unterstützen. Die Ziele dieses Zentrums, mit Irene Thiel als Präsidentin an der Spitze, sind Aufklärung, Bedürfnisse und Chemie. Darum werden regelmäßig Informationsabende über Brustvorsorge veranstaltet, bei denen man sich Informationen darüber und über allgemeine Themen zu Frauengesundheit einholen kann. Seminare sind besonders für Frauen wichtig, die in all ihren Rollen im Alltag mit ihren Bedürfnissen oft auf der Strecke bleiben. In den Seminaren stehen nur sie im Mittelpunkt und der Verein hilft ihnen dabei, Kraft zu gewinnen und gestärkt nach Hause zu gehen. Das Brustgesundheitszentrum-Süd unterstützt auch Fort- und Weiterbildungen sowie wissenschaftliche Projekte, die der Brust- und Frauengesundheit dienen.
Ihre Vision ist es: „Angst in Hoffnung, Schwäche in Stärke und Krankheit in Gesundheit zu verwandeln und den Menschen auf dem Weg zur Heilung zu unterstützen und zu helfen, den Weg aus der Krise zu finden.“
Und dass es einen Weg aus der Krise gibt, veranschaulichte Irene Thiel mit Vorlage der Krankenakte zweier Frauen, die Brustkrebs hatten. Sie kämpften und glaubten an ihre Wiedergesundung. Auch wenn der Kampf gegen den Krebs nicht einfach ist, die beiden Frauen hielten durch, sind heute wieder komplett gesund und leben heute glücklich mit ihrer Familie zusammen.

Die Experten
Gerne erklärten sich Radiologe Robert Zöhrer und Allgemeinmediziner Hans-Christoph Stenzel bereit, den Besucherinnen ihr Wissen weiter zu geben. Zöhrer stellte dabei die Wichtigkeit von Brustgesundheitsvorsorge und Screening in den Vordergrund. Er betonte, dass alle Frauen, besonders die ab vierzig Jahren, alle ein bis zwei Jahre eine Mammografie in Verbindung mit Sonografie durchführen lassen müssen. So besteht eine 99%ige Chance, Karzinome (Krebserkrankungen) früh genug zu erkennen. Auch der Vortrag von Hans-Christoph Stenzel war sehr aufschlussreich. Homöopathie, eine alternativmedizinische Behandlungsmethode, geht auf den deutschen Arzt Samuel Hahnemann zurück. Dieser vertritt einen eigenen Denkansatz, nämlich in diesem Zusammenhang das Ähnlichkeitsprinzip, das folgendes besagt: „Ähnliches soll durch Ähnliches geheilt werden.“ Danach solle ein homöopathisches Arzneimittel so ausgewählt werden, dass es an Gesunden ähnliche Symptome hervorrufen könne, wie die, an denen Kranke leiden. Stenzel ist davon überzeugt, dass moderne zusammen mit traditioneller Medizin zur Wiedergesundung von Patienten und Patientinnen beitragen kann. Er sieht die Homöopathie als Regulationstherapie, also so, dass der Körper selbst die Krankheit mit Unterstützung von Homöopathiken regulieren kann und wieder gesund wird.

Kunst, Kultur und Naturfotos
Stand zwar an diesem Abend die Brustgesundheit im Vordergrund, spielten auch Kunst, Kultur und Naturfotos eine wichtige Rolle. Die beiden Naturfotografen Reinhold Schrenk und Ewald Neffe verkauften eigene Werke und spendeten den Reinerlös dem Verein „Brustgesundheitszentrum-Süd“. Die Trommlergruppe „Afrodizzyakum“ unter der Leitung von Kurt Maier beeindruckte mit ihren Auftritten. Die Weizer Autorin Andrea Sailer rundete das abwechslungsreiche Programm mit Auszügen ihres literarischen Schaffens ab.
Gynäkologin Irene Thiel hat mit ihrer Veranstaltung ins Schwarze getroffen und mit ihren Anliegen Anklang bei den Menschen gefunden. „Nehmen Sie sich wichtig, denn Sie sind uns Ärzten wichtig“, so die Grundaussage diese Abends. Für die Damen: Gehen Sie altersunabhängig unbedingt regelmäßig zur Vorsorgeuntersuchung.

Autor:

Katja Blaschek aus Weiz

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