Luxus pur ohne Gold und Trüffel

Burg Rabenstein

Stilsicher: Was passiert, wenn das Mittelalter auf die Zukunft trifft, sieht man auf Burg Rabenstein.

Einfach nur festhalten“, ist der erste Gedanke, der einem kommt, wenn der Lift sich in Bewegung setzt, der einen hinauf zur Burg Rabenstein bei Frohnleiten bringt. Kein Wunder, dreht sich die Glaskabine doch wahlweise um 180 oder 540 Grad während der Fahrt und ist ein außergewöhnliches Unikat. Ganz nach dem Motto „Geht nicht, gibt’s nicht“ hat sich Burgherr Werner Hochegger den Lift von „Otis“ neu entwickeln und bauen lassen. Mit dem Erwerb der Burg im Jahr 2005 hat sich Hochegger in eine lange Reihe von Eigentümern, darunter auch Kaiser Maximilian I. eingereiht. In liebevoller Detailarbeit, unterstützt vom Bundesdenkmalamt und einer Investition von über 14 Millionen Euro, wurden die alten Gemäuer seitdem stilvoll umgestaltet und vor kurzem als Burg Rabenstein CC (Convention & Congress) neu eröffnet.

Kommunikation alt und neu

Im Burghof angekommen, fühlt man sich gleich um Jahrhunderte zurückversetzt. „Die Burg ist über 800 Jahre alt“, erklären General Manager Peter Koch und Executive Director Walter Gschwandner. Und auch bei der anschließenden Führung kommt man aus dem Staunen nicht heraus. Da trifft Hightech auf Tradition. „Wir haben in allen Räumlichkeiten ein Wireless-Netzwerk, mit dem sich von der ganzen Welt aus Temperatur, Licht und Co. steuern lassen.“ Gleich daneben springt einem die Haustelefonanlage aus dem 19. Jahrhundert ins Auge. „Angeblich funktioniert sie noch, aber ausprobiert haben wir sie nicht“, schmunzeln die beiden Burgexperten. Einige Räume weiter trifft der Besucher dann schon auf das nächste Unikat – ein Bösendorfer-Flügel CEUS 2.0, der es ermöglicht, zwei Flügel miteinander zu vernetzen. „Wir wollen einfach etwas Besonderes bieten. Luxus ist für uns, die perfekte Infrastruktur und ausgezeichnetes Service zu bieten und nicht die Trüffel mit Goldverzierung.“
Das nächste Highlight ist übrigens auch schon in Planung: die größte Open-Air-Bühne in der Steiermark – für 2.500 Besucher.

Info:

Am 21. Dezember spielt Starcellist Friedrich Kleinhapl um 19.30 Uhr im Rabenstein CC auf. Karten gibt es
ausschließlich im Vorverkauf bei
Ö-Ticket bis 14. Dezember 2010.

(Foto: V. Wohlgemuth)

Autor:

Lissi Steiner aus Graz

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