10.09.2014, 04:00 Uhr

Vielleicht doch Graz – ein perfekter Tag mit Lemo

Der Grazer Lemo schaffte es mit seinem Hit "Vielleicht der Sommer" bis auf Platz fünf der Ö3 Hörercharts. (Foto: geopho.com)

Der Sänger über seinen Sommer-Hit auf Ö3 und einen Traumtag in Graz.

Grunge, lange Haare, Nirvana: drei Dinge, die ziemlich viele miteinander verbindet, die in den 90ern als Jugendliche mit dem Musikmachen begonnen haben. Einer davon ist Lemo: "Ungefähr mit 14 habe ich mit einem Freund zusammen einen Song gespielt und zum ersten Mal versucht zu singen. "Glycerine" von Bush. Irgendwie hat sich das gleich richtig angefühlt und ich habe beschlossen: das muss es sein!"


"Wahnsinn"

Seitdem hat sich bei dem Sänger – damals noch Clemens – nicht nur der Name verändert: Die Haare sind inzwischen kurz, aus Grunge wurde Pop und aus Nirvana und Bush seine eigenen Lieder – zum Beispiel der Hit "Vielleicht der Sommer", der es bis auf Platz 5 der Ö3 Hörercharts geschafft hat: "Ich war an einem schönen Sommertag einkaufen und hab den Refrain plötzlich im Kopf gehabt. Als ich das Lied dann das erste Mal auf Ö3 gehört habe, war das schon ein Wahnsinn!"
Und auch, wenn Lemos Musik jetzt im "Hitradio" auf und ab gespielt wird – ein bisschen lebt er den Grunge noch immer: Man sieht ihm an, dass die letzte Nacht länger gedauert hat, als er am frühen Mittwoch-Nachmittag im "Parkhouse" auftaucht. "Ich hab gestern ein bisschen mit Freunden gefeiert", erklärt er trotzdem gut gelaunt.



Sommerfrische

Lemo lebt seit ein paar Jahren in Wien, kommt aber immer gerne in seine Heimatstadt: "Ich bin schon auch weg von hier, weil es mir ein bisschen zu klein geworden ist. Ich bin vor allem im Frühling und im Sommer sehr gerne da. Die Stadt ist mir einfach vertraut und ich finde es hier total gemütlich", erzählt der Sänger bei einem Verlängerten in einem seiner Lieblingslokale in Graz.


Kurzurlaub

Bevor es für ihn an einem perfekten Tag in Graz ins Parkhouse geht, trifft sich Lemo noch mit einem Freund zum Frühstück im "Café Ritter". "Ganz entspannt zu zweit. Ein bissl plaudern und Backgammon spielen." Neben seinem Job als Techniker beim ORF – "Damit ich sage, ich hör auf, muss es mit der Musik schon wirklich sehr, sehr gut laufen" – und den Aufnahmen für sein erstes Album, bleibt in Wien im Moment eher wenig Zeit – Besuche in Graz sind für Lemo also auch so etwas wie ein kleiner Urlaub.

Burger mit Freunden

Und weil sich auch seine Mutter freut, wenn ihr Sohn wieder einmal in der Stadt ist, kann es danach passieren, dass Lemo von ihr bekocht wird: "Bei der Mama schmeckt’s am besten!", sagt der 28-Jährige und lacht. Falls sie aber doch keine Zeit hat, geht Lemo mit Freunden essen – zum Beispiel auf einen Burger ins "Beat" – und auf ein Bier ins "Running Horse" oder in die "Miles Jazz Bar".

Heimspiel

Aber auch ein Auftritt in seiner Heimat ist für den Grazer immer etwas Besonderes: "Ich hab in Graz schon fast überall gespielt, nur die Kasematten fehlen mir noch. Das ist einfach eine extrem coole Location!"

Steckbrief

Geboren am 27. 09. 1985 in Oberpullendorf
Tontechnikstudium am Wiener SAE-Institut
Label: "Gridmusic" in Wien
Sein erstes Album soll im nächsten Februar erscheinen.
Der nächste Graz-Auftritt ist am 1. November im Orpheum als Vorband von "Milow".
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