Entscheidungen selbst treffen und mitgestalten

Ein Großteil der Interessenvertreter der Lebenshilfe Hartberg mit Obfrau Heidrun Notbauer, Geschäftsführer Roland Edelhofer und LAbg. Hubert Lang.
  • Ein Großteil der Interessenvertreter der Lebenshilfe Hartberg mit Obfrau Heidrun Notbauer, Geschäftsführer Roland Edelhofer und LAbg. Hubert Lang.
  • hochgeladen von Alfred Mayer

Organisationen und Einrichtungen, in denen Menschen mit Behinderung arbeiten und wohnen, sind aufgrund der UN-Konvention für Menschen mit Behinderung verpflichtet, Mitsprache- und Mitbestimmungsstrukturen einzurichten. Einen ganz besonderen Weg ist man diesbezüglich bei der Lebenshilfe Hartberg gegangen.

Interessenvertretung

Die Strukturen zur Mitsprache und Mitbestimmung wurden während eines dreijährigen Projektes wurden mit externer Unterstützung von zwei Expertinnen des Teams „Schritte“ erarbeitet, gleichzeitig wurde auch eine aktive Interessenvertretung aufgebaut. Die Ergebnisse dieses Projektes wurden nun im Rahmen eines Festes im Integrationszentrum Neudau allen Dienstleistungsnehmern, Mitarbeitern und Angehörigen präsentiert. Lebenshilfe-Obfrau Heidrun Norbauer und Geschäftsführer Roland Edelhofer freuten sich dazu unter anderem auch die LAbg. Hubert Lang und Wolfgang Dolesch, selbst Vorstandsmitglied der Lebenshilfe und Bürgermeister von Neudau, begrüßen zu können.

In fünf Stufen aufgebaut

Das steiermarkweit einzigartige Modell der Mitsprache und Mitbestimmung ist in fünf Stufen aufgebaut. Aufbauend auf das „Dabei sein“ und „Informiert sein“ folgen „Mitreden“, „Mitbestimmen“ und „Entscheiden“. Konkret wurden in jeder Tageswerkstätte und in den beiden Wohnhäusern Interessenvertreter gewählt, die den Dienstleistungsnehmern für Anfragen, Wünsche und Beschwerden zur Verfügung stehen und diese an die richtigen Stellen weiterleiten. Dabei stehen ihnen so genannte „Unterstützer“ und mit Birgit Thaler auch eine eigene Mitsprachekoordinatorin zur Seite.

Erste Erfolge erzielt

„So ist es uns zum Beispiel gelungen, dass in allen Einrichtungen der Lebenshilfe Hartberg zwei Mittags-Wahlmenüs angeboten werden“, erzählt Manuel Lankmair, Interessenvertreter in der Tageswerkstätte St. Johann in der Haide aus der Praxis.
„Unser Ziel ist es, vom 'Ich weiß, was für dich gut ist' zum 'Ich frage dich, was du brauchst“, zu kommen“, fasst Projektleiterin Michaela Schwingesbauer, fachliche Leiterin der Lebenshilfe Hartberg, die Intentionen zusammen.

Autor:

Alfred Mayer aus Hartberg-Fürstenfeld

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