Weltradsport war zu Gast im Hartbergerland!

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Die Weltradsportwoche fand heuer zum fünften Mal im Hartbergerland statt. Von 11. bis 20. August traten hunderte Teilnehmer aus aller Welt an 9 Renntagen zu insgesamt 190 Radrennen an. Insgesamt wurden in 21 Kategorien 354 km und 4487 Höhenmeter bezwungen. Abgerundet wurde jeder Renntag von einem bunten Rahmenprogramm vor und nach den Siegerehrungen. Markus Hollerit führte ZuschauerInnen und SportlerInnen als Moderator durch die Veranstaltung.

Eröffnung

Am Freitag, dem 11. August, wurde die Hartbergerland Weltradsportwoche offiziell mit dem Prolog eröffnet. Im schönen Altstadtflair wurden die Fahrer im 30-Sekundentakt von Moderator Markus Hollerit vorgestellt und am Hartberger Hauptplatz empfangen. Im Anschluss wurden die schnellsten RadfahrerInnen geehrt und die ersten gelben Trikots übergeben. Der Abend wurde danach mit gutem Essen und kühlen Getränken am Hauptplatz mit „Die Schwestern und Band“ ausgeklungen.

Samstag ging es dann hoch hinaus. Mit dem Bergsprint Hartberg fand die erste Höhenfahrt der Weltradsportwoche statt. Vom Hauptplatz aus ging es über die Brühlgasse nach Löffelbach zur Burg Neuburg und danach in das Ziel auf der Ringstraße. Auf 5,5 Kilometer und 232 Höhenmeter lag die Bestzeit bei 9 Minuten und 44 Sekunden, gefahren von Mick Christoph. Opeka Aijde war mit 12 Minuten und 26 Sekunden die schnellste Dame auf der Strecke und holte den zweiten slowenischen Sieg. Anschließend fand die Siegerehrung am Hauptplatz von Hartberg statt. Danach wurde der zweite Renntag musikalisch mit dem Ringkogel Trio beendet.

An Tag 3 folgte das erste Straßenrennen mit Bergankunft in Pöllauberg. Nach einem neutralisierten Start vom Hauptplatz Hartberg wurde das Startfeld vom Rennleitungsfahrzeug auf der B54 beim offiziellen Start in das Rennen entlassen. Diese Strecke hatte es wahrlich in sich. Nach dem Start auf der B 54 ging es von Hartberg nach Winzendorf, von dort nach Dienersdorf über Hofkirchen zurück nach Winzendorf bevor es dann in die Vollen ging. Auf den letzten 6 Kilometern zeichneten sich die wahren BergfahrerInnen aus. Der erste Anstieg hinauf auf Pöllauberg hatte 12% Steigung. Wer da nicht schnell in seinen Rhythmus fand blieb hinten. Auf einigen Passagen hatten die TeilnehmerInnen mit Gegenwind zu kämpfen, das kostete Zeit und Kraft. Schlussendlich kehrten die FahrerInnen in der Naturpark Arena in Pöllauberg ein, wo dann die Siegerehrung im schönen Ambiente der Sporthalle stattfand.

Die neue Woche startete mit dem Straßenrennen in Grafendorf. Das zweite Straßenrennen mit Start und Ziel im Zentrum von Grafendorf ging bis nach Friedberg und wieder zurück. Mit den eingebauten schleifen kam die Strecke auf gut 83 km. Die Siegerehrung fand dann um 18 Uhr vor der Pfarrkirche Grafendorf statt. Die Musikkapelle untermalte die Veranstaltung vor und nach der Zeremonie. Die Gemeinde lud außerdem zu Speis und Trank.

Am Dienstag lockte das Kriterium in Hartberg viele begeisterte Zuseher an. Auf 1130 Meter rund um den Bahnhof Hartberg kämpften die AthletInnen Runde für Runde. Enge Felder, heiße Zweikämpfe und schnelle Führungswechsel zogen die Zuseher am Feiertag in die Bahnhofsstraße. Insgesamt gab es 126 Runden zu absolvieren. Wobei die Amateure die größte Anzahl mit 27 Runden zu bewältigen hatten. Die Siegerehrung zum Kriterium ging im Ökopark von statten. Die Ananascrew zeigte ihr Können bevor die Preisverleihung anfing.

Mittwoch. Mit über zwei Millionen Liter Thermalwasser täglich ragt die 2-Thermenregion Bad Waltersdorf weltweit als Erholungs- und Regenerationszentrum heraus. Mit der Heiltherme Bad Waltersdorf und der H2O Therme bietet die Gemeinde ein Rundum Wohlfühlprogramm für Jung und Alt an. Der 6. Renntag unserer Weltradsportwoche stand deshalb ganz im Zeichen des Wohlfühlens. Die RadsportlerInnen absolvierten an diesem Tag insgesamt 27,9 km auf 222 Höhenmeter durch die Thermenregion. Die kurzen auf- und abwärts Passagen brachten kurze Regenerationsmöglichkeiten für die AthletInnen in denen sie auch die Umgebung näher betrachten konnten. Primäre an diesem Tag waren zwei Starts und zwei Ziele! Gestartet wurde mit den Kids um 10 Uhr bei der H2O-Therme und auch der Zieleinlauf und die Siegerehrung fanden im großen Rahmen in dieser tollen Therme statt. Das Straßenrennen startet dann pünktlich um 12 Uhr bei der H20 Therme und die Rennstrecke endete in der Heiltherme Bad Waltersdorf, wo die SportlerInnen noch vor der Siegerehrung neue Kraft im Thermalwasser tanken konnten. Nach der Siegerehrung lud Thermenleiter Gernot Deutsch zum gemütlichen Ausklang mit Band und gesunder regionaler Kulinarik ein.

Rund ging es an Tag 7. Mit dem Rundstreckenrennen Greinbach gab es erneut die Möglichkeit die FahrerInnen öfter zu sehen. Der Start erfolgte direkt in Greinbach. Von dort aus ging es rund um „Greini’s Freizeitwelt“ – im Uhrzeigersinn und zurück zum Ziel nach Greinbach. Um 10 Uhr erfolgte der erste Start. Gefahren wurde bis 17 Uhr 30. Die Siegererhung fand im Ambiente von Greini’s Freizeitwelt statt. Vor der malerischen Kulisse des Freizeitsees wurden die Pokale verliehen.

Am Freitag, dem achten und somit letzten Renntag, bildete das Einzelzeitfahren den offiziellen Abschluss des Bewerbs.. Die AthletInnen wurden im 30-Sekundentakt auf die Strecke entlassen um ein letztes Mal so richtig Gas zu geben. Nach 8 km wartete das Ziel. Kurz danach ging es mit dem Paarzeitfahren weiter. Wo Ehepaare, Eltern und Kind, großer und kleiner Chef gemeinsam eine Bestzeit erkämpft haben. Um 16 Uhr trudelte dann alles am Hartberger Hauptplatz ein, wo zuerst die Einzelzeitfahren geehrt wurden und zum großen Abschluss fand die Gesamtsiegerehrung der Weltradsportwoche statt. Die Championsparty wurde von den Eiersparern gestaltet. Die Ananas Boys und die Bananacrew ließen mit einer beeindruckenden Show nochmals den Atem der Zuseher stocken und bildeten einen perfekten Abschluss einer einzigartigen Veranstaltung.

Insgesamt wurden an diesen Tagen über 1000 Telefonate geführt, zick tausende Kilometer mit den Vorausfahrzeugen und Begleitmotorrädern zurückgelegt. Über 800 Liter Wasser an die Athletinnen und Athleten und das Team ausgegeben und über 200 Kilogramm Obst an den Labe Stationen verspeist. 11 Mal haben wir das Siegerpodest aufgebaut und dann auch wieder abgebaut. Über 1600 Pokale wurden übergeben!

Am Sonntag, dem 20.08., fand der traditionelle Hartbergerland Radmarathon in Maria Lebing statt. Gefahren wurden 138 km in der Kategorie A, 69 km in der Kategorie B und 34 km in der Kategorie C, der Family-Strecke. Um 15 Uhr gab es den Abschluss mit Speis und Trank im Gasthof Pack zur Lebing Au. Gut gestärkt gab es die Verleihung der Pokale und die Verlosung zahlreicher Preise.

Zahlen & Fakten

Rund 190 Personen sind während der gesamten Weltradsportwoche im Dauereinsatz:

- DJ & Moderatorenteam 2 Leute
- 10 Auf- und Abbaumitarbeiterinnen für Start & Zielbereich sowie Siegerehrung
- 2 Streckenchefs
- 18 Rotkreuzfahrzeuge mit jeweils 2 Mann
- 6 Rennärzte aufgeteilt auf alle Renntage
- 8 Polizisten für die Rennstrecke sowie 8 Maschinen und Kommandowagen der Polizei mit Fahrer
- 20 Securieties für die Rennstrecke
- 100 Streckenposten für die Sicherheit unserer FahrerInnen
- 8 Vorausfahrzeuge
- 8 Motorrad Kommissare
- 3 Zielrichter zur Zeitnehmung
- 3 Startrichter & 4 Rennleiter

* Mehr als 15 Nationen finden sich unter den hunderten Teilnehmern wieder. Davon sind 71% Österreicher. Rund 10 % kommen aus Deutschland. 19% aus Brasilien, Slowenien, Großbritannien, USA, Italien, Australien, Polen, Slowakei, Ungarn, Tschechien, Weissrussland, Russland, Spanien, usw.
* Der älteste Fahrer ist über 80 Jahre
* 5 Weltmeister aus dem Jahr 2015 haben abermals teilgenommen: Michael Baklanau, Gerhard Hrinkov, Liz Randall, Aleksei Kusnetsov und Igor Kopse.
* Über 2000 Starts in 9 Renntagen
* Es werden zirka 5.500 Nächtigungen in der Region durch die Veranstaltung erzielt. In Kombination mit der hohen durchschnittlichen Nächtigungsanzahl ergibt sich hier ein sehr guter tourismuswirtschaftlicher Effekt.
* In den letzten drei Jahren stiegen die Anmeldungen zur Gesamtwertung signifikant. Was auf hohen Zuspruch für die Veranstaltung und den attraktiven Rennstrecken hinweist.
* Mehr als drei Generationen von Familien nehmen bereits am Event teil.

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