Die Weichen werden nun gestellt

Über Zukunft des Kühlkompressorenherstellers wird nun Mitte April entschieden.
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  • hochgeladen von Waltraud Wachmann

Die Gläubiger des insolventen Fürstenfelder Kühlkompressorenherstellers ACC stimmen demnächst über den angebotenen Sanierungsplan mit einer 30-prozentigen Quote ab. Geführt wird das Unternehmen derzeit von der Kapp-Rechtsanwalts GmbH als Insolvenzwerwalterin. Für den 17. April ist die Sanierungsplan-Tagsatzung anberaumt, bei welcher die Weichen für die Zukunft des Unternehmens gestellt werden. Dabei treffen die Gläubiger die Entscheidung darüber, ob dem von der ACC Austria GmbH sowie von deren italienischen Eigentümern angebotenen Sanierungsplan mit einer 30-prozentigen Quote zugestimmt wird. Bei einer Annahme des Sanierungsplans werden 20 Prozent der Forderungen sofort fällig, die verbleibenden zehn Prozent der offenen Geldsummen müssten von ACC innerhalb von zwei Jahren aus dem operativen Ergebnis abbezahlt werden.

Verkauf bei Scheitern
Im Falle eines Scheiterns des Sanierungsplanes wird der Verkauf des Unternehmens in die Wege geleitet. „Dank eines ausreichenden Betriebsmittelkredits ist es uns bis dato gelungen, das Unternehmen solide und nachhaltig fortzuführen. Die Auftragslage ist gut. Alle maßgeblichen Kunden tätigen weiterhin ihre Bestellungen", erklärt Mario Kapp, der Geschäftsführer der Insolvenzverwalterin.
Die Entscheidung über die weitere Zukunft des Unternehmens und damit über den zukünftigen Arbeitgeber treffen die Gläubiger am 17. April. Wird der Sanierungsplan akzeptiert, bleibt die bisherige Eigentümerstruktur erhalten. Bei einem Scheitern wird das Unternehmen als Ganzes so rasch wie möglich verkauft. Gebote für den Kauf des Betriebes sind noch bis 8. April möglich. Wie Kapp berichtet, seien bereits einige Interessenten vorhanden.

Im Aufschwung
Trotz des Sanierungsverfahrens befindet sich ACC Austria GmbH weiter im Aufschwung. Die Auftragslage sei seit Dezember ungebrochen gut, die Schichten stabil ausgelastet und auch neue Mitarbeiter wurden eingestellt.
„Wir alle hoffen, dass das Team um Mag. Kapp bis zum 17. April eine Lösung findet. Die Belegschaft hofft auf einen neuen Investor und dann eine Fortführung wie bisher. Eine Sanierung wäre in unseren Augen die zweitbeste Lösung. Auch wenn wir nach wie vor zu unserer ACC stehen, zittern wir natürlich alle diesem Datum entgegen. Wichtig ist, dass dann eine Entscheidung fällt und wir uns weiterhin als verlässlicher Partner unserer Kunden positionieren können", ist sich Arbeiterbetriebsrat Franz Zehner klar, dass sich das Unternehmen auf dem Scheideweg befindet.

Autor:

Waltraud Wachmann aus Hartberg-Fürstenfeld

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