21.11.2016, 17:57 Uhr

Nach Berlin folgt jetzt Hamburg

Licht Loidl-Geschäftsführer Bernhard Loidl mit den Projektleitern Ing. Gerald Famler und Ing. Herbert Krug sowie den Mitarbeitern vor dem NH Hotel in Hamburg Mitte.

Das Lafnitzer Vorzeigeunternehmen Licht Loidl fasst am deutschen Markt zunehmend Fuß.

Seit März dieses Jahres ist die Firma Licht Loidl aus Lafnitz am deutschen Markt tätig. In der Bundeshauptstadt Berlin wird ist man mit der kompletten Elektroinstallation für ein achtstöckiges Bürogebäude mit rund 42.000 m² Bürofläche beschäftigt. Die Arbeiten dafür laufen auf Hochtouren, zurzeit sind 17 Mitarbeiter rund um Bauleiter Herbert Halper Montag bis Donnerstag bzw. Dienstag bis Freitag auf der Baustelle; die Fertigstellung des Objektes ist im Oktober 2017 geplant.

Rund 1,4 Millionen Euro

Seit Anfang November hebt das Flugzeug mit Loidl-Mitarbeitern an Bord jeden Montag in der Früh nicht nur nach Berlin, sondern auch nach Hamburg ab. Im Zentrum der mit rund 1,8 Millionen Einwohnern zweitgrößten Stadt Deutschlands wird ein in die Jahre gekommenes Hotel der NH Gruppe von Grund auf saniert. Und Licht Loidl ist für die komplette Technische Gebäudeausstattung verantwortlich. „Das umfasst neben den Elektroinstallationen sowie den Bereichen Heizung, Lüftung, Klima und Sanitär auch die Mess-, Steuer- und Regeltechnik sowie Bereiche, wie Internet, Telefon, Brandmelde- und Alarmanlage“, so Firmenchef Bernhard Loidl, der sich kürzlich vor Ort ein Bild von diesem 1,4 Millionen Euro-Auftrag machte.

Dienstag hin, Mittwoch zurück

Hauptverantwortlich für den Auftrag in Hamburg sind Ing. Gerald Famler aus Pinkafeld (Elektro) und Ing. Herbert Krug (Heizung, Klima, Sanitär). Die beiden Loidl-Projektleiter fliegen jeden Dienstag zur Baubesprechung nach Hamburg. Für Famler geht es dann am Mittwoch mit dem Schnellzug ICE weiter nach Berlin, wo er ebenfalls die Projektleitung innehat, und am Mittwoch Abend wieder retour in die Heimat. Auch Herbert Krug sitzt am Donnerstag in der Früh schon wieder an seinem Schreibtisch in Lafnitz, von wo aus weiter an der Realisierung des Auftrages gearbeitet wird.

Überraschungen inklusive

Und dass es bei einem Gebäude aus den 60er Jahren durchaus auch zu unerwarteten Überraschungen kommen kann, versteht sich dabei fast von selbst. Da kann es schon einmal passieren, dass man einen Schacht öffnet und nicht weiß, was einen dahinter erwartet. „Da sind oft schnelle Entscheidungen und kreative Lösungen gefragt“, so die beiden Projektleiter, die dabei auf die langjährige Erfahrung der Loidl-Mitarbeiter vor Ort, allen voran die Obermonteure Josef Vorauer und Gerald Halper, zählen.
„Neu bauen kann jeder, aus alt wieder neu machen, das ist die Kunst“, so Bernhard Loidl, der damit auch gleich die Marschrichtung vorgibt. Denn – obwohl derzeit nur schwer zu glauben – am 1. März 2017 will und wird das Hotel seine Pforten wieder öffnen.

Die Basis für den Erfolg

Die derzeit rund 420 Mitarbeiter sind für Firmenchef Bernhard Loidl die Basis für den Erfolg. „Rund 80 Prozent davon haben wir selbst ausgebildet, auch der Großteil unserer Führungskräfte kommt aus dem eigenen Nachwuchs.“
Zurzeit werden im Unternehmen rund 80 Lehrlinge ausgebildet, auch auf den beiden Baustellen in Deutschland sind bereits einige Lehrlinge im Einsatz. „Die Lehrlingssuche wird aber auch für uns zunehmend schwieriger, motivierte Jugendliche sind jederzeit herzlich willkommen“, so Bernhard Loidl.
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