31.01.2018, 08:59 Uhr

Wenigzeller Kameraden waren Lebensretter

Aufgrund eines Zuckerschockes kam es in St. Jakob im Walde zu einem Unfall. Durch das rasche Handeln aller Beteiligten konnte der Verunfallte rasch geborgen und Schlimmeres verhindert werden. (Foto: FF Wenigzell)

Bürgermeister Johannes Payerhofer bedankt sich in seinem Schreiben bei der Freiwilligen Feuerwehr Wenigzell für ihre selbstlosen Einsätze.

Wir erinnern uns: Vergangenen Donnerstagabend übte die Freiwillige Feuerwehr Wenigzell für den Ernstfall. Im Zuge der Übungsfahrt fiel ihnen eine Spur ins Gelände auf. Sie hielten ihr Fahrzeug an und folgten der Spur im Neuschnee um Nachschau zu halten. Als sie nach über 100 Meter am Ende der Spur angekommen waren, fanden sie ein verunfalltes Auto. Der Fahrer war jedoch nicht mehr im Fahrzeug. Er saß trotz der Minusgrade neben dem Auto. Auf den ersten Blick erschien er ihnen unverletzt, auf den zweiten Blick äußerst verwirrt. Das einzige an was er sich erinnern konnte war sein Heimatort Sankt Jakob im Walde. Die Lebensretter aus Wenigzell zogen den Bürgermeister von Sankt Jakob im Walde Johannes Payerhofer hinzu, um den verunfallten zu identifizieren. Es wurde die Familie verständigt und herausgefunden, dass er vermutlich unter Zuckerschock stand. Als die Rettung eintraf wurde dies bestätigt und der vom Erfrieren gerettete Mann zur weiteren Versorgung ins Krankenhaus gebracht. Durch das rasche Handeln aller Beteiligten konnte Schlimmeres verhindert werden.


Dank an Kameraden

Fast täglich sind Kameraden im Bezirk Hartberg-Fürstenfeld im Einsatz. Der Bürgermeister der Gemeinde Sankt Jakob im Walde nahm den Unfall vergangene Woche zum Anlass, um noch einmal seine Dankbarkeit gegenüber der heimischen Feuerwehr auszusprechen. "Ich bin ich sehr dankbar, dass es derart aufmerksame und hilfsbereite Menschen gibt. Wiederum zeigt sich wie wichtig es ist, das Freiwillige in ihren Organisationen wie der Feuerwehr und der Rettung ihre Dienste leisten, selbstlos handeln und eigene Interessen hinten anstellen zum Wohle unserer Bevölkerung. Vielen herzlichen Dank ihr habt ein Leben gerettet."
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