16.01.2018, 07:51 Uhr

Wintereinbruch fordert Feuerwehren des Bereiches Hartberg

Im Bereich Hartberg waren 29 Einsätze zu verzeichnen, zu denen 19 Feuerwehren mit 225 Mann und 28 Fahrzeugen ausgerückt sind.

Anhaltender Schneefall herrschte ab den Abendstunden des 13.01.2018 im Bereich Hartberg. Die Feuerwehren des Bereichsfeuerwehrverbandes Hartberg mussten aufgrund von verunfallten Fahrzeuge zu zahlenreichen Einsätzen ausrücken.
Aufgrund des Wintereinbruchs war bei zahlreichen Feuerwehren im Bezirk Hartberg-Fürstenfeld ab Sonntagfrüh Hochbetrieb angesagt. Mehrere Fahrzeuge kamen beim dichten Schneefall und den schlechten Fahrverhältnissen von den Straßen ab und mussten von den Feuerwehren des Bereichsfeuerwehrverbandes Hartberg geborgen werden.

Mehrere Fahrzeugbergungen im Süden des Bereiches

In Sebersdorf blieb Montagnacht ein LKW auf der L435 beim Anstieg der „Bernerleiten“ hängen. Das Fahrzeug wurde mit dem Löschfahrzeug der FF Sebesdorf und dessen Seilwinde erfolgreich geborgen.
Die FF Bad Waltersdorf wurde zu einer PKW-Bergung auf die L437 Richtung Hohenbrugg alarmiert. Ein Fahrtzeug, von Hohenbrugg kommend, kam aus noch unbekannter Ursache von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem Baum. Personen wurden keine verletzt. Die freiwilligen Helfer bargen das Fahrzeug und säuberte die Fahrbahn. Der Einsatz konnte nach kurzer Zeit beendet und die Einsatzbereitschaft wiederhergestellt werden.
In Stubenberg rutschte ein Sattelschlepper von der glatten Fahrbahn ab. Das Schwerfahrzeug konnte von der Feuerwehr Stubenberg mittels Seilwinde beinahe unbeschädigt geborgen werden. Auch der Fahrer blieb unverletzt.

Dauereinsatz im Hartberger Oberland
Bereits Sonntagfrüh musste die FF Vorau nach Vornholz zu einer Fahrzeugbergung ausrücken. Ein Mann war bei dichtem Schneefalls von der Fahrbahn in einen Straßengraben gerutscht und sein Fahrzeug drohte weiter abzurutschen. Die FF Vorau sicherte das Fahrzeug und führte sodann eine Bergung mittels Seilwinde durch. Bereits wenige Stunden später blieb eine Frau in einer verschneiten Hauszufahrt hängen. Das Fahrzeug, welches in eine Hecke abzurutschen drohte, wurde von den Helfern aus Vorau zuerst händisch auf die Straße zurückgebracht und sodann mit der Seilwinde auf die nahe Landesstraße geleitet.

Ebenso wurde die FF Pöllau zu einigen Fahrzeugbergungen gerufen. Diese konnten rasch abgearbeitet werden und die freiwilligen Helfer wieder in ihr Rüsthaus einrücken.
In St. Jakob im Walde rutsche ein PKW in den Straßengraben, sodass dieser mit der Bodenplatte auf einer Bachunterführung hängen blieb. Auch hier leistete die Feuerwehr rasch Hilfe und befreite das Fahrzeug mittels Seilwinde aus der misslichen Lage.
In Rohrbach an der Lafnitz bzw. im Bereich Beigürtl kam ein PKW in einer Kurve von der Fahrbahn und blieb im Schnee stecken. Der Lenker konnte nach der raschen Bergung seine Fahrt unverletzt weiterführen.

LKW Bergungen mussten auch in Schäffern und St. Lorenzen am Wechsel durchgeführt werden. Die Schäfferner Florianis rückten aus, um einen hängen gebliebenen Sattelschlepper zu bergen und zu sichern, sodass dieser Ketten anlegen konnte. Auch in St. Lorenzen/W. konnte einem hängen gebliebenen LKW rasch mittels Seilwinde geholfen werden.

Zahlreiche Feuerwehren sorgen für rasche Hilfeleistung

Während der vergangenen Stunden waren somit zahlreiche freiwillige Helfer der Feuerwehren des Bereichsfeuerwehrverbandes Hartberg im Einsatz. Insgesamt 17 Bergungseinsätze mussten von den Feuerwehren aus dem Bereich Hartberg abgearbeitet werden. Mit zahlreichen Fahrzeugen und duzenden freiwilligen Helfern sorgen sie sodann für eine rasche und professionelle Hilfeleistung. Sämtliche Unfälle verliefen zumeist glimpflich, Personen wurden keine verletzt und der Sachschaden konnte geringgehalten werden.

Bericht: DDI Hans Peter Feichtinger
Fotos: Feuerwehren des BFVHB
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