21.10.2014, 13:15 Uhr

Zwei Staatsmeistertitel in Vorarlberg

Ein erfolgreiches Team: Coach Gerhard Jedliczka (l.) und die Medaillengewinner des Leistungszentrums Steiermark. (Foto: KK)

Amila Gojak und Marcel Radl erkämpften sich Gold bei den österreichischen Karatemeisterschaften.

Als "höchst erfreulich" bezeichnete Gerhard Jedliczka, Coach des in Fürstenfeld angesiedelten Karate-Leistungszentrums Steiermark (LZ), die Medaillenausbeute seiner Schützlinge im vorarlbergerischen Höchst. Die Nachwuchssportler holten zwei Mal Gold, zwei Mal Silber und drei Bronzemedaillen bei der Österreichischen Meisterschaft.
Im U18-Kumite-Einzelbewerb bis 59 Kilogramm kürte sich Amila Gojak erstmals zur Staatsmeisterin. Sie gewann gegen die Walserfelderin Anja Hollweger mit 5:0, gegen die Attergauerin Monika Aleksic 7:0 und im Finale gegen Nadja Widmann aus Götzis schließlich mit 2:0 und blieb somit ohne Gegentreffer. Im U18-Kumite-Einzelbewerb bis 76 Kilogramm machte ihr Klubkollege Marcel Radl das Bravourstück nach. Seinen Premierentitel sicherte er sich mit Siegen über den Attergauer Daniel Holletz (3:0) und den Linzer Nadmid Ariuntugs (1:0).

In den U16-Kumite Einzelwettbewerben musste sich Lea Popp in der Klasse bis 47 kilogramm lediglich der routinierten Lara Hinterseer im Finale geschlagen geben und wurde Österreichische Vizemeisterin. Josef Radl unterlag in der Klasse bis 70 Kilogramm im Finalkampf dem Wiener Domenik Helmer und gewann bei seinem ersten Antreten ebenfalls Silber.
Komplementiert wurde der Medaillenregen von Rene Senker als Bronzemedaillengewinner im U18-Kumite-Einzelbewerb bis 68 Kilogramm sowie dritten Plätzen der beiden Kumite U18-Teams (bei den Burschen Marcel Radl, Syla Syljeman und Rene Senker sowie bei den jungen Damen Amila Gojak und Sarah Deutsch) mit jeweils einem dritten Rang.
"Zusammen mit den beiden Nicht-Fürstenfeldern Niklas Hörmann und Sylejman Syla holt das LZ vier Goldene, zwei Silberne sowie drei Bronzene und das nur in den Kumite-Bewerben. Acht Sportler holten neun Medaillen, vier von acht Athleten wurden Österrische Meister und keiner ging leer aus", resümierte ein stolzer Gerhard Jedliczka.
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