Gedanken
Gottesdienstangebote zu Christi Himmelfahrt in Innsbrucker Wohnheimen

In den Innsbrucker Wohnheimen finden zu Christi Himmelfahrt Gottesdienste statt.
  • In den Innsbrucker Wohnheimen finden zu Christi Himmelfahrt Gottesdienste statt.
  • Foto: ISD
  • hochgeladen von Georg Herrmann

INNSBRUCK (dibk). Am 21. Mai feiert die katholische Kirche das Fest Christi Himmelfahrt. Diesen Tag nimmt die Diözese Innsbruck zum Anlass, besonders Ältere und Kranke Menschen in den Blick zu nehmen. In gleich fünf Wohnheimen von Innsbruck werden unter anderem mit Bischof Hermann Glettler und Bischofsvikar Jakob Bürgler Gottesdienste angeboten. Diese finden zumeist in den Gärten und Innenhöfen der Heime statt. Die BewohnerInnen können damit auch von Fenstern und Balkonen der Messfeier beiwohnen.

Gottesdienste

Trotz coronabedingter Maßnahmen haben fünf Innsbrucker Heime das Angebot angenommen und freuen sich über diese Idee von Bischof Hermann Glettler.
Gottesdienste zu Christi Himmelfahrt in folgenden Wohnheimen:

Wohnheim Tivoli (Garten)

mit Bischofsvikar Jakob Bürgler, 10 Uhr
Vorbereitung: Seelsorgeteam mit Mira Stare
Musikalische Gestaltung: Amraser Dreigesang

Weitere Gottesdienstangebote:

· Wohnheim Saggen (voraussichtlich Garten) mit Bischof Hermann Glettler
· Wohnheim St. Raphael mit dem ehem. Leiter der Klinikseelsorge Andreas Krzyzan
· Wohnheim Pradl mit Regens Roland Buemberger (Kapelle)
· Wohnheim Notburga mit einem Priester des Jesuitenkolleg (im Garten)

Altenseelsorge der Diözese Innsbruck

Die Fachstelle Altenseelsorge versteht sich als Anlaufstelle für die kirchliche Seniorenarbeit (= Seniorenpastoral) in der Diözese Innsbruck. Sie hat die Aufgabe, haupt- und ehrenamtliche MitarbeiterInnen in der Seniorenpastoral zu beraten, zu begleiten und zu qualifizieren. Darüber hinaus ist sie Impulsgeberin für eine zeitgerechte Seniorenpastoral. Die Fachstelle Altenseelsorge weiß sich der Frohbotschaft Jesu von einem menschenfreundlichen Gott verpflichtet. So setzt sie sich in ihren vielfältigen Kontakten und Kooperationen mit kirchlichen und außerkirchlichen PartnerInnen besonders für ein würdevolles Altern und die Wertschätzung alter Menschen ein.

Daten und Fakten Altenseelsorge

· In der Diözese Innsbruck sind derzeit 65 katholische SeelsorgerInnen (57 Frauen und 8 Männer) im Einsatz, 7 befinden sich darüber hinaus in Ausbildung. Diese ehrenamtlichen SeelsorgerInnen sind in 38 verschiedenen Heimen tätig. Sie betreuen ca. 3.200 HeimbewohnerInnen. – Darüber hinaus wird die Seelsorge auch für die An- und Zugehörigen und das Personal angeboten.
· Zusätzlich sind derzeit 8 evangelische Seelsorger/innen (7 Frauen, 1 Mann) mit oben genannter Ausbildung in den Heimen tätig.
· Zwischen katholischen und evangelischen Seelsorger/innen gibt es ein gutes Einvernehmen bis hin zu einer guten gemeinsamen Teamarbeit.
· Darüber hinaus sind in manchen Heimen auch Diakone ehrenamtlich oder im Rahmen ihrer kirchlichen Anstellung (jedoch ohne spezielle Ausbildung für diesen Seelsorgebereich) in der Seelsorge tätig.
· Für Gottesdienste, sprich Eucharistiefeier und Krankensalbung, sind meist die Priester vor Ort (Pfarre, Seelsorgeraum, pensionierte Priester im Heim wohnend, Ordenspriester) zuständig. Außerdem kümmern sich die ehrenamtlichen Alten- und Pflegeheimseelsorger/innen um weitere Gottesdienstangebote, z.B. Wortgottesdienste, Andachten, Rosenkranz…
· Viele Ehrenamtliche unterstützen die Seelsorge u.a. durch Begleitdienste beim Gottesdienst, musikalische Gestaltung, Rosenkranzgebet …

Trend in den vergangenen 15 Jahren

· In den vergangenen 15 Jahren kam es vermehrt zu einem Abbau hauptamtlicher Seelsorgestellen in den Heimen und dem Aufbau der ehrenamtlichen Struktur. In manchen Heimen wird die Seelsorge durch Pastoralassistent/innen koordiniert. Ehrenamtliche MitarbeiterInnen sind immer mehr gefordert im Bereich Liturgie. Die Akzeptanz und Wertschätzung sowie der geäußerte Bedarf der Seelsorge in den Heimen sind gewachsen. Der Trend zeigt einen Zuwachs von Heimen und Heimplätzen. Es gibt Immer mehr Menschen mit dementiellen Erkrankungen, die Verweildauer in den Heimen wird immer kürzer.
· Mehrere Jahre gab es eine ehrenamtliche Seelsorgerin im mobilen Einsatz, in Kooperation mit der Nachbarschaftshilfe der ISD. Dieses Engagement übt derzeit niemand aus. Die Verantwortlichen der ISD und Rudolf Wiesmann von der diözesanen Fachstelle für Altenseelsorge sind allerdings dabei, dieses Engagement mit neuen Strukturen wieder aufzubauen.

Christi Himmelfahrt

Die Himmelfahrt des auferstandenen Jesus hat im Lukasevangelium und in der Apostelgeschichte ihr biblisches Fundament. Die Entrückung Jesu in den Himmel wird dabei anschaulich geschildert: Jesus wird vor den Augen der Jünger in den Himmel emporgehoben und von einer Wolke den Blicken entzogen. Die Wolke am Himmel drückt in der Erzählung die Anwesenheit Gottes aus. Theologisch ist die Erzählung als Illustration der Erkenntnis zu verstehen, dass Jesus nach seiner Auferweckung ganz und unmittelbar bei Gott ist. Um zu verstehen, was mit Himmel gemeint ist, hilft die englische Sprache: „Sky“ bedeutet der äußere Himmel der Natur. „Heaven“ meint den inneren, spirituellen Himmel aller Wirklichkeit – auf diesen Himmel bezieht sich das Fest „Christi Himmelfahrt“. Der Himmel ist theologisch gesprochen Gott selber. Christi Himmelfahrt wurde erst ab dem 4. Jahrhundert als eigenständiges Fest 40 Tage nach Ostern gefeiert. Davor wurde die Himmelfahrt des auferstandenen Jesus zu Pfingsten mitgefeiert. Die Zahl der 40 Tage hat eine besondere Bedeutung. Die Zahl 40 kommt in der Bibel oft vor (Israeliten wandern 40 Tage in der Wüste, 40 Tage Versuchung Jesu in der Wüste) und bedeutet die Zwischenzeit vor einem Neubeginn.

Weitere Beiträge aus der Reihe Gedanken finden Sie hier

Autor:

Georg Herrmann aus Innsbruck

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