Debatte um O-Dorf-Wohnheim

Charly Klausner zeigt, wie hoch das neue Wohnheim gebaut werden soll. Die Aussicht auf den Inn ist damit passé.
  • Charly Klausner zeigt, wie hoch das neue Wohnheim gebaut werden soll. Die Aussicht auf den Inn ist damit passé.
  • hochgeladen von Verena Kretzschmar

Der Saal im O-Dorf Zentrum war vergangene Woche voll. Grund dafür: die Präsentation des geplanten Wohnheims, das auf die einzige Grünoase im O-Dorf gebaut werden soll.

Eine heiße Debatte war bereits vorprogrammiert. Schon im Vorfeld machten sich einige stark gegen das geplante Projekt. „Wir haben bereits 400 Unterschriften gegen das Projekt gesammelt. Wir haben nichts gegen ein Wohnheim, sondern gegen den Standort“, so Charly Klausner von der Bürgerinitiative gegen das Heim. Außerdem würde man 380 Leuten das Licht nehmen für ein Heim mit 118 Betten. „Es wurde gesagt, dass andere Standorte geprüft wurden, aber welche das sein sollen, wissen wir nicht“, poltert Klausner weiter.

Stimmen für das Heim
Aber auch andere Stimmen gab es zum Wohnheim. Jeder könne von einem Tag auf den anderen ein Wohnheim benötigen, deshalb sei das Projekt unbedingt notwendig. Die Gruppen debattierten noch einige Zeit mit dem Podium, bei dem sich unter anderem auch Bgm. Christine Oppitz-Plörer und Vizebgm. Franz Gruber der Menge stellten. Eines ist jedenfalls gewiss, das letzte Wort über das Heimwird noch nicht gesprochen sein.

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