Stadtsenat
Die Salzburger Festspiele zu Besuch im Innsbrucker Dom

Der "Jedermann" ist im Innsbrucker Dom zu sehen,
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  • Foto: Salzburger Festspiele/Horn
  • hochgeladen von Georg Herrmann

INNSBRUCK. Die Fortsetzung der Pflegeheimoffensive, die Widmung für die Montessori-Schule am Zeughausareal, eine Geschäftsordnung für den „Beirat für Großprojekte“, die Durchführung des „Kaiser-Maximilian-Preis“ im Jahr 2021 sowie der „Jedermann“ im Dom zu St. Jakob. Der Innsbrucker Stadtsenat hat sich mit zahlreichen Themen befasst.

Pflegeheimoffensive

„1.065.750 Euro für Innsbrucks Wohn- und Pflegeheime hat der Innsbrucker Stadtsenat in seiner heutigen Sitzung einstimmig freigeben. Davon erhält das Haus St. Josef am Inn 600.000.- Euro, das Seniorenheim St. Raphael 265.750.- Euro und die Stiftung Nothburgaheim 200.000.- Euro“, informierte heute der für den Sozialbereich zuständige Innsbrucker Vizebürgermeister Johannes Anzengruber. „Diese erhebliche finanzielle Unterstützung ist deshalb notwendig, da in den Tagsätzen der Altenwohn- und Pflegeheime weder Investitionsmaßnahmen noch Adaptierungen hingerechnet werden dürfen“, erklärt Anzengruber die finanzielle Zuwendung und gibt einen kurzen Überblick, welche Investitionen damit getätigt werden können: „Das Haus St. Josef am Inn wird vorwiegend mit dem zur Verfügung gestellten Budget das Osthaus sanieren. Im Seniorenheim St. Raphael wird das Geld zur Erneuerung der Stationsküchen sowie der Schließ- und Gartenanlage verwendet. Und im Nothburgaheim dürfen sich die Heimbewohner auf neue Betten, Stühle, Zimmertüren und Sonnenschutzeinrichtungen freuen.“

Montessori-Schule

Der Verein „Brückenpfeiler“ betreibt seit einigen Jahren im südlichen Teil des Zeughausareals eine Montessori-Schule. Grundeigentümer ist die „ARE Austria Real Estate“, die den im kommenden August auslaufenden Vertrag mit dem Verein um weitere voraussichtlich drei Jahre verlängert. Die Stadt Innsbruck schafft nun auch die widmungstechnischen Voraussetzungen für die Fortführung der Montessori-Schule. Der Stadtsenat stimmte in seiner jüngsten Sitzung einer dafür notwendigen Nachbesserungsklausel zur bestehenden Vereinbarung und Absichtserklärung mit der ARE aus dem Jahr 2014 zu. "Die Bildungseinrichtungen von Montessori Innsbruck werden vom Verein Brückenpfeiler getragen. Der Verein wurde im Jahr 1996 von fünf Ehepaaren in Innsbruck gegründet, die für ihre Kinder neue pädagogische Wege ermöglichen wollten. Den Beginn machten 7 Kindergartenkinder und 7 Schulkinder, zu denen rasch weitere dazu kamen. Nach einer dynamischen und erfolgreichen Aufbauarbeit über mehrere Stationen übersiedelte die Einrichtung 2013 in die Zeughausgasse 1a."

„Beirat für Großprojekte“

Der Stadtsenat beschloss in seiner Sitzung vom 15. Juli einhellig die Geschäftsordnung für den „Beirat für Großprojekte“. Dieses Gremium wird die Einsetzung einer begleitenden Kontrolle von Großprojekten überprüfen und bei Notwendigkeit eine solche beauftragen. Die Zusammensetzung des Beirats besteht für die kommenden fünf Jahre aus Bediensteten des Stadtmagistrats (aktiv oder ehemalige) sowie externen Konsulenten: Finanzdirektor  Johannes Müller als Vorsitzender, Finanzdirektor a. D.  Josef Hörnler, Baumeister Georg Malojer (Geschäftsführer der Malojer Baumanagement GmbH), Architektin und Wirtschaftsingenieurin Barbara Poberschnigg sowie Elisabeth Rathgeb (stv. Caritasdirektorin). „Die begleitende Kontrolle wirkt als unabhängige Kontrollinstanz im Sinne eines fachlichen Vier-Augen-Prinzips und ist eine weiterführende Maßnahme, die sich an den Leitfaden einer Rechnungshof-Expertise anhängt. Damit verbessern wir zukünftig das Management von Großprojekten, auch bei städtischen Beteiligungen“, erklärt Bürgermeister Georg Willi.

„Kaiser-Maximilian-Preis“

Der „Kaiser-Maximilian-Preis für europäische Verdienste auf regionaler und kommunaler Ebene“ wird von Land Tirol und Stadt Innsbruck im kommenden Jahr erneut vergeben. Der Stadtsenat beschloss nun in seiner Sitzung einstimmig die Neuausrichtung an zwei aufeinanderfolgenden Tagen sowie den Themenschwerpunkt: „Zivilgesellschaftliches Engagement und der Beitrag der europäischen Jugend in Zeiten der Krise“. Für die Durchführung wird eine gemeinsame Geschäftsstelle „Kaiser-Maximilian-Preis“ von Land Tirol und Stadt Innsbruck zuständig sein. „Ziel ist es, den alle zwei Jahre zu verleihenden Preis nach der Neuausrichtung im Jahr 2019 noch moderner zu gestalten und auf junge Menschen zuzuschneiden“, betont die zuständige Stadträtin, Christine Oppitz-Plörer, und ergänzt: „Im kommenden Jahr soll der lokalen Bevölkerung ebenfalls ein Einblick in unterschiedliche europäische Initiativen und Projekte ermöglicht werden.“

„Jedermann“ im Dom zu St. Jakob

An sieben Terminen wird im August der „Jedermann“ von den Salzburger Festspielen in den Innsbrucker Dom projiziert. Der Stadtsenat stimmte geschlossen einem Subventionsansuchen der IAI Veranstaltungs GmbH in Höhe von 10.000 Euro zu.

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