Igler Bahn: Breite Front gegen die Pläne der IVB

Derzeit eine "Geisterbahn": GRin Daria Sprenger präzisiert die Forderungen der VP: "Igler Bahn muss attraktiver werden".
  • Derzeit eine "Geisterbahn": GRin Daria Sprenger präzisiert die Forderungen der VP: "Igler Bahn muss attraktiver werden".
  • hochgeladen von Stephan Gstraunthaler

Seit vergangenem Herbst fristet die Linie 6, die sogenannte "Igler Bahn", ein trauriges Dasein. An Wochentagen verkehrt die Straßenbahn in den südlichsten Innsbrucker Stadtteil nur mehr einmal täglich. Die Innsbrucker Verkehrsbetriebe (IVB) argumentierten diese massive Reduktion des Fahrplans mit niedrigen Fahrgastzahlen. Seither gehen die politischen Wogen hoch.

Auch ÖVP legt Pläne vor

Nachdem sich bereits SPÖ und FPÖ vehement für eine Attraktivierung und den Erhalt der Bahn ausgesprochen hatten, legte sich auch der "Neue" bei den Grünen, Georg Willi, fest. Die Igler Bahn soll besser an das Stadtzentrum angebunden und bis ins Zentrum von Igls verlängert werden. Natürlich soll dann auch der Takt wieder intensiviert werden. Diese Pläne decken sich auch mit den Vorstellungen der ÖVP, welche diese in der ersten Sitzung der Arbeitsgruppe für die Zukunft der "6er" einbringen will. Diese Sitzung findet am 24. Jänner statt.

Vielfache Nutzung

Auch die ÖVP möchte die Linie 6 als "stoßzeitenunabhängiges Nahverkehrsmittel" erhalten und die Taktfrequenz wieder deutlich erhöhen. Um die Bahn attraktiver zu machen, schlagen auch die Schwarzen eine Verlängerung der Trasse ins Zentrum von Igls und eine Verlängerung der Linie bis in die Anichstraße vor. "Zusätzlich muss die Bahn als Erlebnis- und Waldbahn beworben werden, um auch die touristische Nutzung zu erhöhen", betont VP-GRin Daria Sprenger.

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