Neuer "DenkSportWeg" für Körper und Geist
Perfekte Kombination aus Sport und geistigen Übungen

Karin Ziegner (Katholisches Bildungswerk), Albuin Neuner (Referat Natur und Erholung), Bürgermeister Georg Willi, Angelika Stegmayr (Katholisches Bildungswerk), Vizebürgermeister Johannes Anzengruber und Bischof Hermann Glettler.
Bildnachweis: Diözese Innsbruck/Cincelli (Abdruck honorarfrei)​
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  • Karin Ziegner (Katholisches Bildungswerk), Albuin Neuner (Referat Natur und Erholung), Bürgermeister Georg Willi, Angelika Stegmayr (Katholisches Bildungswerk), Vizebürgermeister Johannes Anzengruber und Bischof Hermann Glettler.
    Bildnachweis: Diözese Innsbruck/Cincelli (Abdruck honorarfrei)​
  • Foto: Ricarda Stengg
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INNSBRUCK. Der neue "DenkSportWeg", der nördlich des Judenbühels am Schillerweg entlang durch den Wald Richtung Mühlau verläuft, bietet einen wertvollen Anreiz – vor allem für jene Menschen, die sich in der zweiten Lebenshälfte befinden – um das eigene Wohlbefinden in der Natur zu stärken.

Bekannt ist, dass die Gesellschaft älter wird und ein Erholungsraum in Stadtnähe immer mehr an Bedeutung gewinnt. „Wir als Stadt erachten es daher als unsere Aufgabe, einen Beitrag dazu zu leisten und die Menschen zu motivieren, aktiv zu sein. Der "DenkSportWeg" ist eine inspirierende Idee, die genau das im Sinn hat", so Bürgermeister Georg Willi. Auch der für Gesundheit zuständige Vizebürgermeister Johannes Anzengruber ist erfreut, „dass dieses Projekt Natur und Spaß miteinander verbindet und einen spürbaren Nutzen für die Menschen im Alltag bringt.“

Das Projekt

Das vom Katholischen Bildungswerk Tirol der Diözese Innsbruck entwickelte Projekt wurde vom Amt für Wald und Natur fachkundig unterstützt und die Stadt Innsbruck war an der Entwicklung beteiligt und hat auch die Kosten übernommen. Bischof Hermann Glettler hat bereits die ersten Übungen getestet und kam zu folgendem Fazit: „Eine herrliche Kombination, körperlich und geistig fit zu bleiben und das auf einem Parcours, der niemanden abwirft. Es kann nie genug Beweglichkeit des Geistes, des Körpers und des Herzens geben und gerade die Fastenzeit ist dafür die beste Trainingszeit.“ Ein Angebot für Menschen in der zweiten Lebenshälfte stand schon länger auf der Wunschliste der Stadt. „Der Erholungsraum in Stadtnähe wird stark genutzt. Der "DenkSportWeg" bietet speziell für ältere Menschen einen wertvollen Anreiz, um das eigene Wohlbefinden in der Natur zu stärken“, hebt der zuständige Referent Albuin Neuner hervor.

Perfekte Kombination

Der ganzheitliche Fitnesspfad beginnt nördlich des Judenbühels und verläuft am Schillerweg entlang durch den Wald Richtung Mühlau. Erreichbar ist der Weg auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln (Hungerburgbahn, IVB-Buslinie „W“). Insgesamt stehen zwölf Stationen mit unterschiedlichen Übungen bereit: So gilt es etwa beispielsweise, von 100 in Dreierschritten nach unten zu zählen und gleichzeitig auf einer geraden Linie weiterzugehen. „Die Übungen bauen auf den Erfahrungen auf, die wir beim jahrelangen Training mit Senioren gesammelt haben“, so die Leiterin des Katholischen Bildungswerks Angelika Stegmayr, die für das Konzept des Fitnesspfads verantwortlich ist. Demnächst soll ein solcher Weg dann auch in anderen Gemeinden umgesetzt werden.

Entstehung der Schilder

Für die beiden Informations- und Servicedesigner Markus Scheiber und Christian Lunger von "motasdesign" steht bei der Entwicklung unterschiedlichster Projekte vor allem der Nutzen im Vordergrund: „Wir schauen immer darauf, dass wir etwas für alle Altersgruppen zugänglich machen, so wie es auch in diesem Fall war. Hierbei war es herausfordernd, die richtige Schriftgröße- und Farbe für die Schilder auszuwählen, sodass diese auch für jedermann problemlos lesbar sind. Neben diversen Naturwegen in Sölden haben wir auch beispielsweise den Zirbenweg in Obergurgl bereits so gestaltet, dass alles barrierefrei zugänglich ist. Spannend war zudem zu sehen, wie wir bereits mit der Trainerin erprobte Übungen – in diesem Fall mit Karin Ziegner – verständlich auf ein Schild übertragen und wie diese von unterschiedlichsten Leuten ausprobiert wurden.“

Weitere Informationen zum Projekt sind unter https://www.motasdesign.com/projekt/denksportweg/ und auf  www.denksportweg.at zu finden.

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