Schwerpunktkontrolle der Polizei - Übertretungen bei roten Ampeln

Österreichischer Polizeiwagen

INNSBRUCK. Die Tiroler Polizei kündigte bereits im Oktober an, sechs Wochen lang die Ampelbereiche in Innsbruck zu kontrollieren. Es gab vermehrt Beschwerden, dass viele Verkehrsteilnehmer das Rotlicht missachten würden.

Die Ergebnisse der sechswöchigen Kontrolle

Insgesamt kam es zu:

  • 255 Anzeigen
  • 161 Organmandaten
  • 416 Übertretungen insgesamt

Eine der häufigsten Unfallursachen: Vorrangverletzungen

Voraussetzung für einen unfallfreien Verkehrsfluss ist, dass sich alle Verkehrsteilnehmer an die Verkehrsregeln im Sinne der Straßenverkehrsordnung (StVO) halten. Ampeln sollen dabei helfen, den Straßenverkehr zu regeln und die Gefahren in Kreuzungsbereichen zu verringern. Denn Vorrangverletzungen gelten neben Unachtsamkeit und Ablenkung zu den häufigsten Unfallursachen.

Rechtliche Bestimmungen bei Missachtung der Ampelzeichen

  • Missachtet man das gelbe oder rote Ampellicht, dann stellt dies eine Verwaltungsübertretung dar. Der Strafrahmen liegt bei bis zu 726 Euro.
  • Wenn das Ignorieren des Rotlichts andere Verkehrsteilnehmer gefährdet, so stellt diese Übertretung ein Vormerkdelikt dar. Zur Gefährdung zählen beispielsweise, dass andere Verkehrsteilnehmer bremsen oder ausweichen müssen. Bei einem Vormerkdelikt kommt es zu einem Eintrag im Führerscheinregister. Der Strafrahmen beträgt bis zu 2.180,00 Euro.
  • Führt die Missachtung des Rotlichts zu einem Verkehrsunfall, bei dem Menschen verletzt werden, kommt es zu einer Anzeige bei der Staatsanwaltschaft

Aufruf der Polizei

Die Tiroler Polizei appelliert an alle Verkehrsteilnehmer - Autofahrer, Lenker von einspurigen Fahrzeugen und Fußgänger -, sich an die bestehenden Verkehrsregeln zu halten. Damit soll die Verkehrssicherheit erhöht werden.

Im Zuge von Verkehrsstreifendiensten werden auch weiterhin die Ampelanlagen und die Einhaltung der Lichtzeichen stichprobenartig und schwerpunktmäßig überwacht.

Mehr zum Thema

Die Polizei informiert: Missachtung des roten Ampelsignals ist kein Kavaliersdelikt

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