Lawinenkommission
Wegsperren auf der Nordkette

Erste Wegsperren durch die Lawinenwarnkommission in Innsbruck (Symboldbild).
  • Erste Wegsperren durch die Lawinenwarnkommission in Innsbruck (Symboldbild).
  • Foto: BB Tirol
  • hochgeladen von Georg Herrmann

INNSBRUCK. Die Lawinenkommission der Stadt Innsbruck beurteilt ab dem ersten Schneefall täglich die Lawinensituation auf der Innsbrucker Nordkette. Aufgrund der derzeitigen Wetterverhältnisse besteht auf der Nordkette erhebliche Lawinengefahr. Links zu ausführlichen Berichten über die Verkehrssituation und der Lawinenwarnkommission im Beitrag.

Sperren

Die Lawinenkommission der Tiroler Landeshauptstadt veranlasste daher folgende Sperren:

· Höttinger Bild – Gramartboden (Kollnerweg)

· Fahrweg Arzler Alm

„Zwischen der Seegrube und dem Hafelekar fiel in den letzten 24 Stunden bis zu 71cm Neuschnee. In vielen alpinen Gebieten im Westen Österreichs herrscht derzeit akute Lawinengefahr. Auch der Zufahrtsweg zur Arzler Alm und der Kollnerweg sind derzeit gesperrt. Ich appelliere daher an die Vernunft der Bevölkerung, die Gefahr nicht zu unterschätzen und die jeweiligen Sperren auf der Nordkette zu berücksichtigen“, betont der für Wald und Natur sowie für Sicherheit zuständige Vizebürgermeister  Johannes Anzengruber. Wann die Wege wieder passierbar sein werden, ist derzeit noch nicht bekannt. Aktuelle Informationen zu allen Lawinensperren finden sich auf www.innsbruck.gv.at

Einen aktuellen Bericht über Verkehrssituation in Innsbruck finden Sie hier

Lawinenwarnkommission

Eine ausführliche Beschreibung der Tätigkeit der Lawinenwarnkommission finden Sie hier
"Wenn es nach heftigem Schneefall auf der Nordkette "bumst", ist die Innsbrucker Lawinenkommission am Werk. Noch ist es leise. Sieben Uhr. Dort, wo sonst Freerider mit ihren Skischuhen auf dem Holzboden der Talstation poltern, hört man nur das Summen der ersten Kontrollbahn. Die Scheiben sind vereist, heftig fällt der Schnee auf die Stadt und den Wald. Die Sicht ist schlecht. Schade, finden die Kommissionsmitglieder, die oben auf der Seegrube im Schnee mit einem Funkgerät in der Hand stehen und in das Weiße spähen. "Gsehn hamma nix", sagen sie in den Funk. Am anderen Ende stehen die Sprengbeauftragten. Sie transportieren den Sprengstoff mit Sprengbahnen in die bekannten Lawinenpunkte: Juliusrinne, Karrinne, Seilbahnrinne – um nur einige zu nennen. Man weiß, dass die Errichtung eines Skigebietes, wie es die Nordkette ist, heute undenkbar wäre – viel zu lawinengefährlich."

Weitere Nachrichten aus Innsbruck finden Sie hier

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