Klimademo in Innsbruck
Hitzesommer im Fokus - Kritik, Ansprachen und Schweigeminute
- Laut Angaben von FFF waren 700 Teilnehmer bei der Demo.
- Foto: FFF/Stromberg
- hochgeladen von Georg Herrmann
Rund 700 Menschen beteiligten sich laut Fridays for Future am Freitag, 16. Oktober, an einer Klimademonstration in Innsbruck. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer forderten ein wirksames Klimaschutzgesetz und stärkere Maßnahmen gegen die Folgen des Klimawandels. Im Mittelpunkt standen die Auswirkungen des Hitzesommers 2026.
INNSBRUCK. Im Rahmen eines österreichweiten Aktionstages von Fridays for Future gingen am Freitag auch in Innsbruck Menschen für mehr Klimaschutz auf die Straße. Laut einer Aussendung der Veranstalter beteiligten sich rund 700 Personen an der Demonstration. Sie forderten von der Bundesregierung zusätzliche Maßnahmen gegen den Klimawandel und ein wirksames Klimaschutzgesetz. Bei der Kundgebung berichteten Betroffene über ihre persönlichen Erfahrungen mit den hohen Temperaturen des vergangenen Sommers. Die Organisatoren verwiesen auf gesundheitliche Belastungen durch Hitze und die zunehmenden Herausforderungen durch extreme Wetterereignisse.
- Im Mittelpunkt standen die Auswirkungen des Hitzesommers 2026.
- Foto: FFF/Stromberg
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Kritik am Klimaschutzgesetz
Die Innsbrucker Fridays-for-Future-Aktivistin und Mitorganisatorin Paula Schickh forderte rasches politisches Handeln. „So ein Sommer wie dieser, wird wieder kommen! Wir brauchen jetzt politisches Handeln und ein starkes Klimaschutzgesetz, statt die Auswirkungen von Hitze und Extremwetter tatenlos in Kauf zu nehmen!“, erklärte Schickh. Die Klimaschutzbewegung kritisiert insbesondere die aus ihrer Sicht fehlenden verbindlichen Vorgaben und Sanktionsmöglichkeiten im Klimaschutzgesetz. Ohne entsprechende Maßnahmen könne das Gesetz seine Wirkung nicht ausreichend entfalten, argumentieren die Organisatoren.
Schweigeminute für Hitzeopfer
Während der Demonstration wurde auch der Menschen gedacht, die im Sommer an den Folgen hoher Temperaturen gestorben sind. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer hielten dazu eine Schweigeminute ab. Schickh verwies auf 995 Todesopfer, die sie auf die Hitze des vergangenen Sommers zurückführte. „Diesen Sommer gab es 995 Todesopfer aufgrund der Hitze, das sind 995 Todesopfer zu viel“, erklärte die Aktivistin. Die Zahl stammt aus der Mitteilung von Fridays for Future.
- Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer forderten ein wirksames Klimaschutzgesetz und stärkere Maßnahmen gegen die Folgen des Klimawandels.
- Foto: FFF/Stromberg
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