Tourismus
Liste Fritz mahnt zum Umdenken im Tiroler Tourismus

LA Markus Sint

TIROL. Die Seilbahngrundsätze in Tirol bräuchten eine "umfassende und ehrliche Diskussion", genau wie die generelle touristische Aufstellung des Landes, wenn es nach der Liste Fritz geht. Es gehe um nicht weniger als um die Zukunft des Tourismus in Tirol. 

Seilbahngrundsätze bringen Fokus auf Qualität in Gefahr

Wenn es nach Liste Fritz LA Markus Sint geht, stellen die aktuellen Diskussionen der Landesregierung, mit den vorgelegten Seilbahngrundsätzen, eine Gefahr für die Qualität des Tiroler Tourismus dar. Der "Wettlauf" um die meisten Pistenkilometer, die besten Hotels und Chaletdörfer und noch mehr Lifte würde angefacht werden.
Doch die grundsätzliche Frage, wohin sich der Tourismus in Tirol entwicklen soll, wird laut LA Sint nicht gestellt. 

Man müsse sich der Diskussion öffnen

Die Ausmaße, die der Wintersport in Tirol angenommen hat, sind fragwürdig. Ein Tagesticket für 57€, um anschließend im Oktober auf, im Sommer gebunkerten Schnee fahren zu können, ist das noch sinnvoll?, fragt sich LA Sint und mahnt, dass sich auch alle TirolerInnen dieser Frage "offen und ehrlich stellen müssen". Besonders die Regierungsparteien sollten sich dieser Diskussion öffnen, regt die Liste Fritz an. 
Erschwerend zur momentanen Tourismussituation kommt zum Beispiel auch die prekäre Verkehrssituation hinzu. "Nicht alle profitieren vom Tourismus", wie Sint erläutert. 

Mehr zum Thema auf meinbezirk.at:
TIROLER SEILBAHN- UND SKIGEBIETSPROGRAMM (TSSP): Alpenverein fordert umfassenden Beteiligungsprozess

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