Währungsapocalypsis ante portas IV : Banken ohne Kunden + Mitarbeiter

Wo: stemmeseder, Innsbruck auf Karte anzeigen

Damit konnte nun wirklich niemand rechnen. Dass die Banken sich selber wegrationalisieren. Teil I & II des Fortsetzungsdramas zum Währungsuntergang gingen noch von denklogischen mikro- & makroökonomischen Prozessen aus. Harakiri mag in Nippons Asien ehrenwert sein, die Ab- & Ausstossung des gesamten RETAILbusiness samt den Mitarbeitern dazu, die Liquidation des alten Brot + Buttergeschäfts also, verdient eine klare Analyse. Was heisst retail? Nicht nur der NORMALBÜRGER als ENDVERBRAUCHER ist kein Ziel der Kapitalbegehr mehr, auch nicht Firmenkunden als KMU (bis ca. 400 Mitarbeiter), schon gar nicht der selbstständige Einzelkämpfer. Was da an "Kunde" bleibt? Körperschaften, Mono- & Oligopole, Kommunen mit Top-Rating und die Nahversorgung, damit uns das System nicht in Volksrevolten um die Ohren fliegt. Die Italiener haben nun die Neutralisierung der Bank-Austria beschlossen und die Republik als Firmen-Branding verschwindet vom Markt als Welt. Für Denker als Sieger im struggle for life gibt es keinen Zufall (Nietzsche), alles hat Ziel, Sinn & Bedeutung (Stemeseder), so gilt das wohl als finsteres Omen für unser Staatswesen. Analog räumt die Deutsche-Bank ihr Missmanagement auf in 6.000 Rechtsfällen in Größenordnungen zum LIBOR-Skandal. Das will finanziert sein. Wozu also Mitarbeiter & Kunden, wenn Herr EZB/EU-Draghi bedingungslos Bankgeld in die Institute pumpt durch unendliche Anleihenaufkäufe. So fragt der TV-Marketing-Spot: Ist Sparen silber oder sind Schulden das neue Gold?

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