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Preisträger zum Jubiläum – 40 Jahre Eduard-Wallnöfer-Stiftung der Tiroler Industrie – mit Video!

Die Preisträger mit dem Geschäftsführer der IV Tirol Eugen Stark und dem Stiftungsvorsitzenden Oswald Mayr.
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  • Die Preisträger mit dem Geschäftsführer der IV Tirol Eugen Stark und dem Stiftungsvorsitzenden Oswald Mayr.
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INNSBRUCK (cia). Vier Preisträger zum 40. Geburtstag: Bei der Jubiläumsfeier der Eduard-Wallnöfer-Stiftung konnten sich mehrere junge WissenschafterInnen über eine Anerkennung ihrer Leistungen freuen. Am 7. Dezember vergab die Tiroler Industrie die begehrten Eduard-Wallnöfer-Preise im Innsbrucker Hotel Europa.

Je einer der Hauptpreis für Forschungs- und Studienprojekte ging an Christine Maier für ihre Arbeit im Bereich der Quantenphysik und an Gerald Streng für „die Maus der Zukunft“. Der Anerkennungspreis in dieser Kategorie ging an Claudia Sojer für ihre geisteswissenschaftliche Arbeit von historischer Bedeutung.

Der „Preis für die mutigste Initiative zum Wohle unseres Landes“ wurde nach sechs Jahren wieder vergeben. Ausgezeichnet wurde die Studie „Besatzungskinder in Tirol“ von Flavia Guerrini. Einen von diesen Preisen stiftete LH Günther Platter. Etwa 25. Arbeiten waren eingereicht worden.

Mutige Forscherin ausgezeichnet

Der „Preis für die mutigste Initiative zum Wohle unseres Landes“ (5.000,- Euro) ging an Flavia Guerrini für das Projekt: „Besatzungskinder in Tirol. Individuelle Lebensgestaltung und intergenerationale Verarbeitung einer besonderen Herkunft.“

Mit dieser Arbeit wurde eine Studie ausgezeichnet, die sich an einen „blinden Fleck“ in der Tiroler Nachkriegsgeschichte heranwagt. Die Gespräche mit Zeitzeuginnen sollen die Bedingungen des Aufwachsens als Besatzungskinder rekonstruieren. Es geht um Diskriminierung, Stigmatisierung und Ausgrenzung „unehelicher Kinder“ sowie um die Vormundschaft durch das Jugendamt. Die Aufarbeitung diverser Lebensgeschichten dieser „Kinder der Befreier“ hat die Juroren überzeugt.

Drei Preise für Forschungsarbeiten

Ein Hauptpreis (5.000,- Euro) für Forschungs- und Studienprojekte ging an Christine Maier für ihre Arbeit „Skalierbarer Quantensimulator durch Variationsansatz“. Maier wurde in Bozen geboren und ist an der LFU in Innsbruck am Institut für Quantenoptik und Quanteninformation tätig.

Ein weiterer Hauptpreis (5.000,- Euro) für Forschungs- und Studienprojekte wurde an Gerald Streng für das Projekt „Die Maus der Zukunft“ verliehen. Streng wurde in Zams geboren, absolvierte am MCI in Innsbruck den Studiengang Mechatronik – Maschinenbau und lehrt dort diese Fachrichtung.

Der Anerkennungspreis (2.500,- Euro) für Forschungs- und Studienprojekte wurde an Claudia Sojer vergeben. Ihre Studie lautet: „Die abgelösten Handschriftenfragmente der Universitäts- und Landesbibliothek Tirol und ihre digitale Erschließung“. Sojer wurde in Kitzbühel geboren und arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Leopold-Franzens-Universität (LFU) in Innsbruck am Institut für Geisteswissenschaften und Europäische Ethnologie.


Stolze Stiftungs-Bilanz

Stiftungsvorsitzender Oswald Mayr zeichnete die Preisträger aus und zog stolz Bilanz: Seit Bestehen der Eduard-Wallnöfer-Stiftung konnten 580.357,- Euro an Stipendien und 280.284,- Euro an Preisgeldern vergeben werden. „Was mit einem Geburtstagsgeschenk 1978 begann, wurde im Laufe der Jahre zu einer geschätzten Institution. Die IV-Stiftung hält die Erinnerung an den legendären Tiroler Landeshauptmann wach und konnte bis zum heutigen Tag viel bewegen“, so Mayr.

Weitere Informationen zur „Eduard-Wallnöfer-Stiftung“ finden Sie unter www.eduard-wallnoefer-preis.at.

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