22.06.2017, 11:30 Uhr

Autotest: Mitsubishi L200

(Foto: Mitsubishi)

Pick Ups haben sich bei uns längst als handfeste Arbeiter etabliert. Sie sind für Feld, Wald und Wiese erste Wahl: Hart im Nehmen, praktisch und auch im Gelände kaum zu schlagen. Der Mitsubishi L200 Pick Up ist perfekt für alle, die echte Nehmerqualitäten und beste Geländeeigenschaften suchen. Der mit 5,9 m kleinste Wenderadius in dieser Klasse macht ihn zudem fit für das urbane Umfeld.

Der Mitsubishi L200 wandert zwischen zwei Welten. Er schafft gekonnt den Spagat zwischen Laderampe und Lifestyle. Einerseits ist der Pritschenwagen windschnittig und funkelt mit viel Chrom im Grill, auf der anderen Seite gibt er sich kernig und bullig für den Einsatz abseits befestigter Wege. Den L200 gibt es als Double Cab mit vier vollwertigen Türen und einer ausgewachsenen Bank im Fond. In der Einstiegsversion „Invite“ ist er auch als Club Cab mit gegenläufig angeschlagenen Zusatztüren für einen schmalen Rücksitz erhältlich.

Zwei Diesel-Varianten

Das 2,4-Liter-„Clear Tec“-Dieseltriebwerk steht mit 113 kW/154 PS sowie 133 kW/181 PS mit 430 Nm Drehmoment zur Wahl. Serie ist die neue Sechsgang-Schaltbox plus einem spritsparenden Start-Stopp-System und zusätzlich für die stärkere High-Power-Variante steht auch ein 5-Stufen-Automatikgetriebe als Option zur Verfügung. Zwar knurrt der Motor ein bisschen, hat aber schier endlosen Durchzug. Mit bis zu 430 Newtonmeter kann man praktisch in jedem Gang anfahren und jede Last schleppen. Kernstück ist der Super Select 4WD Antrieb mit Mitteldifferential und Untersetzung. Vier Antriebsmodi können gewählt werden: 2H (Heckantrieb mit normaler Übersetzung), 4H (Allradantrieb mit normaler Übersetzung), 4HLC (Allradantrieb mit normaler Übersetzung und gesperrtem Mitteldifferential) und 4LLC (Allradantrieb mit kurzer Übersetzung und gesperrtem Mitteldifferential) plus Hinterachsdifferential (100%), manuell zuschaltbar. Beim Unterbau kombiniert Mitsubishi Bewährtes mit Neuem. Denn Leiterrahmen, Starrachsen und Blattfedern werden beim L200 mit hochfesten, aber leichteren Stählen verbunden. Das Ergebnis ist eine leichte, stabile und steife Struktur, die Sprit spart und auch die Fahreigenschaften auf der Straße verbessert. Der Mitsubishi ist aber abseits des Asphalts ganz in seinem Element. Mit reichlich Bodenfreiheit, einem unverwüstlichen Fahrwerk und vor allem mit serienmäßigem Allradantrieb samt Untersetzung wühlt er sich durch dick und dünn.

Fakten:

Motor: 4-Zylinder-Turbodiesel mit 2.442 cm³
Leistung: 113 kW (154 PS)
Drehmoment: 380 Nm bei 1.500–2.500 U/min
Antrieb: Allrad zuschaltbar mit Untersetzung,
Mitteldifferential, 100 % Sperre Hinterachsdiff.
Getriebe: Sechsgang-Schaltung
Maße: 5.205/1.785/1.770 mm (L/B/H)
Böschungswinkel (v/h): 30°/22°
Rampenwinkel: 24°
Bodenfreiheit/Wattiefe: 200/600 mm
Eigengewicht: 1870 kg
Ladefläche: 1.520/1.470/475 (L/B/H Double Cap)
Anhängerlast gebr./ungeb.: 3.100/750 kg
Höchstgeschwindigkeit: 174 km/h
Tankinhalt: 75 l Diesel
EU-Norm-Verbrauch: 6,9 l, 180 g CO2 /km
Preis: 28.290 Euro inkl. Ust.
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