01.06.2017, 16:59 Uhr

Initiative Offene Herzen 2017

(Foto: Bischof-Stecher-Gedächtnisverein)
TIROL (cia). Unter dem Motto „Herz haben. Herz zeigen“ lädt der Bischof Stecher-Gedächtnisverein auch heuer wieder dazu ein, der Gedanken- und Lieblosigkeit mit Aufmerksamkeit und Herzenswärme zu begegnen und der Angst und Sorge um die Zukunft mit Vertrauen und Mitgefühl. Allein in Tirol sind es Zehntausende, die sich ehrenamtlich engagieren, Nachbarschaftshilfe leisten und sich für andere einsetzen.

Ziel der Initiative ist es, eine Kultur der Herzlichkeit, der Hilfsbereitschaft und der Solidarität zu fördern und zu einem guten Miteinander im Land beizutragen und damit den sozialen Frieden zu wahren – über alle kulturellen, sozialen, religiösen und politischen Grenzen hinaus. Aus diesem Grund soll der 23. Juni, der Herz-Jesu-Freitag, zu einem „Tag der Herzlichkeit“ werden – in der Familie, der Nachbarschaft, am Arbeitsplatz, im Verein, in der Pfarre oder in der Gemeinde.

Ein Blick ins Programm zeigt: die Idee zieht Kreise, das Angebot ist noch größer und bunter geworden. Haben sich im ersten Jahr an die 30 Einrichtungen an der Initiative beteiligt, so sind es heuer schon über 50. Über 40 Veranstaltungen machen das Anliegen zum Thema. So präsentiert etwas das Metropol-Kino den berührenden Film „Ein Kuss von Beatrice“ (Sondervorstellung zur Premiere zum Sonderpreis von Euro 6,50. Freitag, 9. Juni, 20.00 Uhr), der Bäcker Ruetz verkauft am 23. Juni Sonnenblumenweckerln in Herzform, Blumenpark Seidemann lässt Blumen sprechen. Das Land Tirol lädt zum Herz-Jesu-Gelöbnis in die Jesuitenkirche und zum anschließenden Offene Herzen-Konzert in die Hofburg. Die Stadt Innsbruck ruft zum Blutspenden auf, die Caritas richtet am Hauptbahnhof eine Herz-Meldestelle ein, führt Interessierte an Orte der beherzten Tat und ermöglicht einen Blick hinter die Türen wichtiger sozialer Einrichtungen. Der Tiroler Sängerbund organisiert Benefizkonzerte, der Schützenbund entzündet traditionell Bergfeuer als leuchtende Zeichen für eine Kultur der Herzlichkeit. Der Tyrolia-Verlag präsentiert ein neues Geschenkbuch mit Herzworten von Bischof Reinhold Stecher, die Halt und Mut geben sollen.

Die Spenden kommen auch Menschen zugute, die nicht auf die Butterseite des Lebens gefallen sind: einer in Not geratenen Tiroler Familie im Außerfern (Soforthilfefonds Licht ins Dunkel), der Behinderteneinrichtung Arche Tirol und der Flüchtlingshilfe (ORF-Plattform „HELFEN. WIE WIR“). Wie hat Bischof Stecher formuliert: „Man fragt nach der Not, nicht nach dem Glaubensbekenntnis!“

Mehr dazu auf www.bischof-stecher-verein.at
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