10.01.2018, 18:48 Uhr

101. internationale Gedenkmesse am Zirler Martinsberg

Für Samstag, den 20. Jänner 2018 um 13:00Uhr, laden die Kaiserschützen 1921*) zur 101. Internationalen Gedenkmesse zur Ernennung der Tiroler Landesschützen zu Kaiserschützen
durch den seligen Kaiser Karl I in die Kirche von Schloss Martinsberg in Zirl ein. Die Heilige Messe wird von Militär Kurat Hauptmann MMag. Hans-Peter SCHIESTL zelebriert und die musikalische Umrahmung erfolgt durch die Harmonie der Militärmusik Tirol.

*) DIE KAISERSCHÜTZEN 1921 - Die k. k. Landesschützen (ab dem 16. Jänner 1917 Kaiserschützen) waren drei Regimenter Gebirgsinfanterie in Österreich-Ungarn während der k.u.k. Monarchie.

Geschichte: Bis zur Einführung der allgemeinen Wehrpflicht hatten die Landesschützen einen rein bürgerlichen Charakter (Miliz). Im Jahre 1871 wurden im Rahmen der militärischen Organisation der Landwehr in Tirol zehn Bataillone errichtet, denen man aus historischen Gründen den Namen Landesschützen gab. Jedes Bataillon hatte im Frieden aus vier Feld- und einer Ergänzungskompanie zu bestehen, wobei die letztere ein Kaderverband war. Im Mobilmachungsfall sollten die Bataillone als Stammeinheiten für die Aufstellung von zehn weiteren Feldbataillonen sowie zehn Reservebataillonen dienen. Im Jahre 1906 wurden die bestehenden zehn Bataillone in drei Regimenter umgewandelt: Landesschützen Regiment I, II und III (Im Gegensatz zu allen anderen Einheiten der österreichisch-ungarischen Armee wurden diese drei Regimenter mit römischen Ziffern versehen.) Während des Ersten Weltkrieges kämpften die Landesschützen unter schweren Verlusten auf fast allen Kriegsschauplätzen. Obwohl die Landesschützen laut Gesetz eigentlich nur innerhalb Tirols und Vorarlbergs eingesetzt werden durften. Nach der Kriegserklärung Italiens an seinen früheren Bundesgenossen Österreich-Ungarn im Mai 1915 kehrten die Landesschützen im Herbst 1915 nach Tirol zurück, wo mit ihrer Hilfe die Gebirgsfront stabilisiert und erfolgreich verteidigt werden konnte.

Am 16. Jänner 1917 ernannte Kaiser Karl I. anlässlich eines Truppenbesuchs in Calliano die Landesschützen zu Kaiserschützen.
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