05.02.2018, 12:00 Uhr

Heute: „Safer Internet Day“ mit der AK Tirol und dem InfoEck

Am 6. Februar ist internationaler Safer Internet Day. (Symbolbild) (Foto: pixabay.com)

Der internationale Charakter des Safer Internet Day, am 6. Februar lässt sich nicht bestreiten. Über 100 Länder weltweit beteiligen sich and der Aktion und das schon zum 15. Mal. Im Fokus steht eine Bewusstseinsbildung für eine sicherer Nutzung der digitalen Medien.

TIROL. Besonders Kostenfallen werden Jugendlichen aber auch Erwachsenen zum Verhängnis. Täglich sind die Arbeiterkammer Tirol und das Info-Eck-Jugendinfo Tirol mit solchen Problemfällen konfrontiert. Im Rahmen des Aktionstages, am 6. Februar können sich Jugendliche und Erwachsenen nun Tipps holen, zu einer sicheren Nutzung des Internets sowie der sozialen Netzwerke. 

Smartphones bei 98% der Jugendlichen

Und diese Tipps sind dringend nötig! Denn laut der Jugend-Information-Mulitmedia Studie 2017 besitzen bereits 98% der Jugendlichen zwischen 14 und 15 Jahren ein Smartphone. Fast täglich haben die Jugendlichen so Zugang zum Internet. Ein verantwortungsvoller Umgang will deshalb gelernt sein. Hier hilft das InfoEck weiter. Bei Fragen zu Cybermobbing, Fake News, Sexting oder beliebten Apps wie Snapchat, Instagram oder WhatsApp kann man auf das InfoEck setzen.

Eltern haben eine Vorbildrolle

Doch auch die Mitarbeit der Eltern ist gefragt. Sie sollen mit einer verantwortungsvollen Mediennutzung Vorbild sein, kritische Hinterfragung der Medien bei den Jugendlichen zeigen und selbst kommunikativ mit den Jugendlichen und der Thematik Fake News umgehen. 
Passend dazu gibt es vom InfoEck einen Workshop: "Lost in Information?". Informationen zum Ablauf, Kosten und Buchungsmöglichkeiten gibt es unter www.mei-infoeck.at.

Eine weitere große Thematik des Safe Internet Day ist die Prävention von Gewalt und pornographischen Inhalten im Internet. Der Konsum wie auch die Verbreitung von expliziten Fotos kann zudem eine Gefahr für Jugendliche darstellen, sowie strafrechtliche Konsequenzen haben. Auch hier nehmen Eltern wieder eine wichtige Vorbildrolle für das präventive Handeln ein.  

Damit man in keine Kostenfalle tappt, gibt die AK folgende Tipps:

  • Rechtliche Grundsätze beachten: Das bloße Anklicken eines Links in einer eMail oder Facebook-Nachricht allein begründet sicher keinen gültigen Vertrag.
  • Unklare Forderungen in der Telefonrechnung binnen drei Monaten beim Telefonanbieter beeinspruchen.
  • Öffnen Sie keine emails und Anhänge von unbekannten Absendern.
  • Folgen Sie keinen Aufforderungen, Ihre Bank- oder sonstigen Zugangsdaten bekanntzugeben. Im Zweifel fragen Sie bei Ihrer Bank nach.


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