Auch die Deutsche Volksgruppe hat Kinder
Verlorene Menschenwürde

100 Jahre Volksabstimmung, 72 Jahre Menschenrechte, 70 Jahre Europäische Union, 30 Jahre Republik Slowenien, all diese Feierlichkeiten verbindet ein Schicksal! -
Die Deutsche Volksgruppe in Slowenien war und ist in all diesen Feierlichkeiten stets ein Spielball der Politik und des jeweiligen Macht Gefüges. Der neueste Trick der amtierenden Regierung in Slowenien ist der, dass man Druck auf die Slowenische Volksgruppe in Kärnten ausübt, damit diese nicht öffentlich für die Anerkennung der Deutschen Volksgruppe in Slowenien Stellung bezieht.
Es zeugt von Großmut und Menschlichkeit, dass sich die Führer der Slowenischen Volksgruppe nicht einschüchtern lassen. Es ist schön zu sehen, dass die Aussage von Marjan Sturm, „Die Anerkennung der Deutschen Volksgruppe in Slowenien muss gelöst werden“, unter der neuen Führung von Manuel Jug noch immer Gültigkeit hat.
Dreißig Jahre besteht nun die Republik Slowenien. Viele Male hat der Österreichische Nationalrat Beschlüsse gefasst, damit man bilateral für die Anerkennung einwirken konnte und kann. Der Europarat fordert Slowenien jährlich dazu auf. Die Volksgruppe stellt ständig Anträge für die Anerkennung und Umsetzung der Menschenrechte.
Die Anerkennung der Deutschen Volksgruppe durch die Republik Slowenien ist kein Bittgesuch, nein Slowenien ist durch die Verträge mit der EU dazu verpflichtet! Menschenrechte sind nicht verhandelbar! 30 Jahre sind genug, es ist an der Zeit, dass dem Recht Folge geleistet wird!
Herr Landeshauptmann Dr. Peter Kaiser, nutzen Sie die Feierlichkeiten zum 10. Oktober 2020 und zeigen Sie öffentlich, dass Kärnten die Deutsche Volksgruppe nicht vergessen hat und die Menschenrechte kein leeres Blatt Papier sind.
In Zeiten von Corona ist es scheinbar leider nicht möglich, persönlich vorzusprechen. Jeder der sich in Kärnten, Österreich, Deutschland und Slowenien damit befasst ist der Meinung, dass es längst an der Zeit ist, dass sich die Politik mehr und vor allem öffentlich um das Anliegen der Deutschen Volksgruppe in Slowenien kümmern muss. Jeder der die Menschlichkeit und Menschenrechte bei den verschiedensten Ereignissen einfordert, muss dies eben auch für die Deutsche Volksgruppe tun. Diskriminierung, Hetze, Verhöhnung und Missachtung einer ganzen Volksgruppe darf nicht einfach in der Tagespolitik untergehen in der Hoffnung dies würde niemand merken. Es ist uns schon klar, dass es in der Politik kaum noch Ehrenmänner/Frauen gibt, die zu ihrem Wort auch stehen, ohne dabei sofort eine Polit-Story zu machen. Alle Politiker Europas haben den Eid auf die Achtung der Menschenrechte geleistet, indem sie die eigene Verfassung anerkannt haben.
Nur allzu gerne werden die Menschenrechte zitiert und eingefordert, wenn es um Kinder geht.
Liebe Politiker auch die Deutsche Volksgruppe hat Kinder, sind diese Kinder wirklich Menschen zweiter Klasse im vereinten Europa der Regionen? – Oder braucht ihr einfach eine Gruppe von Menschen die ihr quälen könnt? – Wenn ja, so quält euch bitte gegenseitig und macht dabei die Arbeit, für die ihr vom Volk gewählt worden seid. Wenn jemand aus eurer Mitte den Mut hat mir zu schreiben, meine Adresse ist der Redaktion bekannt. (gottschee9020@gmail.com) Jedem der sich öffentlich für die Anerkennung der Deutschen Volksgruppe einsetzt werde ich vom Herzen persönlich gratulieren. Allen anderen wünsche ich mal 48 Stunden persönlich zu erleben wie es sich anfühlt, missachtet, verachtet, verspottet, vertrieben und heimatlos zu sein.
VDAK
Ewald Klammer
Präsident

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